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About an Elve
Oder:
Der Tag der toten Augenbrauen

Von Nadja (Anistora) und Eva alias JellyBelly

Dies ist der hoffnungslose Versuch die kleine HdR-Geschichte zu toppen. Meine Freundin und ich sind an einem endlos langweiligen Nachmittag auf die Idee gekommen uns mithilfe von dieser Story unser eigenes Grab zu schaufeln. Das mit den Figuren von Tolkien und dem Nicht-Geld-Verdienen kennt ihr ja schon. Dann lest mal bis euch die Augen anfangen zu tränen (sei es aus Heuschnupfen, Langeweile oder anderen Gründen...)!

Kapitel 1
Die Puder-rosa-Ranch

Endlich war dieser........ääähmmm.... -Sauron (ich kann mir unwichtige Namen nie merken) weg vom Fenster, Schnee von gestern und Legolas hatte wieder Zeit für wichtigere Dinge.....
Als er nach Düsterwald zurückkehrte freute er sich schon auf das glasklare Bächlein auf der großen Wiese in dem er sich immer seine Nägel säuberte, nachdem er seiner Oma beim Unkrautjäten geholfen hatte. Er schloss die Augen und lief los. Er hatte keine Angst gegen einen Laternenpfahl oder sowas zu rennen, weil er wusste, dass seine gut ausgeprägten elbischen Sinne ihn leiten würden.
...........................
CRASH!!!!!!
„Auf mit den Glubschern und nachsehen was das war!“
Mist! Dieser verdammte künstliche-Wimpern-Kleber hielt immer in den Momenten, in denen er nicht sollte! Legolas versuchte krampfhaft seine Augenlider aufzureißen.
-Ratsch!
„*seufz* wieder ein Paar künstliche Wimpern dahin...“
als Legolas sich seine Tränen getrocknet hatte, war er bereit zu sehen, was ihm da eine grausam aussehende Beule verschafft hatte:
vor ihm stand eine unüberwindbare Betonwand. Sein Blick wanderete nach oben.
„Gottchen, ist das geschmacklos! ‚Puder-rosa-Ranch’ in pinken Leuchtbuchstaben! –igitt!“
Nun fiel sein Blick auf die Angebote der Ranch:
Augenbrauen-Zupfen
Enthaarung durch Warm- oder Kaltwachs
Ganzkörpermassage (auf Wunsch: GANZkörpermassage)
Ganzkörperpeeling
Gesichtsmasken
Haarstyling
Hobbitfußhaar-Zupfen
Maniküre
Nasenhaarschneiden
Ohrensäubern
Party Make-up
Pediküre (für Hobbits erst nach dem Hobbitfußhaar-Zupfen)
Piercing
Professionelles Pickelausdrücken (auch am Arsch)
Tattoos
Typ-Beratung
Wimpernfärben
Zahnpolitur
Zahnschmuck
Legolas rechte (wohlgezupfte, aber schon wieder nachwachsende) Augenbraue fuhr erstaunt in die Höhe: Zahnschmuck? Doch nicht etwa diese kleinen Brillies, die auf die Beißerchen geklebt wurden? Ein Kindheitstraum von ihm, der schon immer erfüllt werden wollte!

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Puh! *wischen sich den Schweiß von der Stirn* aller Anfang ist schwer (und langweilig)....
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Kapitel 2
Schlechte Nachrichten...

Er rannte sofort nach Hause um seinen Vater anzubetteln ihm dies zu erlauben. Doch Thranduril hatte wichtigere Dinge im Kopf, zum Beispiel wie er an solchen Zahnschmuck rankommen könnte. Schließlich war das grad total hip und als König muss man eben mit der Mode gehen.
Und damit sein Sohn ihm nicht die Schau stehlen würde verbot er es ihm kurzerhand. Zwar war er sich der Konsequezen bewusst (wochenlanges Rumheulen und Eingeschnapptsein und vor allem: KUSCHELENTZUG!), aber er war bereit diese Qualen zu ertragen.
Legolas ging schniefend und sich vollkommen missverstanden fühlend zu seinem Bruder Nathnayèl...
(schluchzend) „Daddy will mir kein Glitzersteinchen spendieren! Das ist so gemeiiiiin!“
„Ich kann ihn gut verstehen! Nach der Angelegenheit mit den 250 watershine-diamonds-Lippenstiften von Jade mabellinne New York... Er hatte monatelang Schulden! Warum bezahlst du es denn nicht von deinem Taschengeld?“ „Aber das ist doch schon für den Nagellack draufgegangen...“, schniefte Legolas betreten
...und wieder hatte sein Bruder es getan! Nathnayèl hatte ihn eiskalt abserviert. Auf ihn war aber auch wirklich kein Verlass!
„Soviel zum Thema Bruderliebe. Seit ich ihm seine Barbies geklaut hab ist er total gefühlskalt mir gegenüber geworden!“, schmollend zog Legolas ab.
~*~
Nachdem er eine Nacht drüber geschlafen hatte war sich Legolas sicher, dass das Geld wenigstens noch für einmal Augenbrauenzupfen reichen würde, denn das war langsam wirklich wieder nötig.
Also machte er sich am nächsten Tag auf den Weg zu Ranch. Er kam erst am frühen Nachmittag dort an und erkannte den Platz kaum wieder. Alles voller Leute!
Eine ca. 2 km lange Schlange! „Warum bloß? Gestern war’s doch noch so leer!“, dachte Legolas ratlos. Antwort auf diese Fragen fand er bei den Öffnungszeiten. Na klar, gestern war Ruhetag. „Scheiße!“
Sich anstellend dachte Legolas noch mal darüber nach was er alles lassen machen wollte: „Augenbrauen-Zupfen, ...äh...hhmmm...das wars irgendwie auch schon. Ach so der Zahnschmuck! Aber nee, der war ja zu teuer. Jetzt ärgerte Legolas sich wieder, dass er seinen Vater nicht mal um die längst fällige Taschengelderhöhung gebeten hatte. Aber so wie der jetzt drauf war, würde das wahrscheinlich nicht mal in den den nächsten drei Jahren was werden. Legolas seufzte gedankenversunken und stieß ausversehen an seinen Vordermann. Wutschnaubend drehte dieser sich um.
Legolas blickte in die abscheulichste Visage seit er diesem einem Ork-Hauptmann begegnet war: eine schweinchen-Nase, viel zu schmale Lippen, ganz und gar unrasiert, die Augenbrauen nicht im geringsten gezupft und....
„IIIHH!!! Du hast ja spitze Ohren! –wie eklich!!!“ quiekte Legolas schrill. So etwas hatte er noch nie gesehen! (hierbei ist zu erwähnen, dass der besagte Prinz von Düsterwald nicht gerade gebildet war und die Tatsache, dass spitze Ohren typisch für Elben sind schon seit 3931 Jahren nicht in seinem Hirn hängen bleiben wollte.)
Der Gorilla blickte ihn mit gehässig funkelnden Augen an.
„Ooooch! Ist der arme Lesgie zu doof um zu erkennen, wer vor ihm steht?“ säuselte er „ICH BIN DER MINISTER FÜR MÜLLENTSORGUNG UND WENN DU NICHT AUFPASST WAS DU SAGST, DANN KANNST DU DIR SICHER SEIN, DASS DU BALD VON MEINEN MÄNNERN ABGEHOLT WIRST!!!!!“
Das saß. Sofort fing Legolas an zu flennen und um Gnade zu betteln.Doch der Gorilla fand Gefallen an dem wimmernden Legolas und beschloss ihm noch eine Weile zappeln zu lassen. Doch da Legolas noch nicht ganz unterbelichtet war -aber fast- bemerkte er dies und hörte sofort auf. Enttäuscht drehte sich der Minister wieder um und widmete sich seinem Vordermann (der darüber nicht gerade glücklich schien) Legolas wiederum fand Gefallen am Däumchendrehen.
Endlich –nach sechs Stunden ununterbrochenem Warten- trat Legolas ein. Es roch so extrem nach Parfum und Haarspray, dass die Fliegen von den Wänden fielen. Den Elben machte dies nicht viel aus. Wenn man einmal im Audienzsaal vom König war konnte einen so leicht nichts mehr umhauen...
„Einmal Augenbrauen-Zupfen bitte!“ beauftragte er die attraktive Elbe im Minikleid.
Sanfte Hände drückten ihn in einen bequemen Sessel und eine schmeichelnde Stimme ertönte: „Das könnte jetzt aber ein bisschen wehtun...“
„Elben kennen keinen Schmerz –dazu fehlen uns die Enzyme. Bätsch!!!“
„Na wenn das so ist...“
Das Junge Mädchen fing an sich die Konturen der Augenbrauen anzusehen und sie sanft nachzuziehen. doch das war Legolas nun schon ein bisschen zu intim. Entsetzt sprang er auf und überlegte gerade ob er sich lieber bei seinem Vater ausheulen, oder mit dem restlichen Geld durchbrennen sollte. Bevor er sich entscheiden konnte drückte dieses Mädchen ihn schon wieder in den Stuhl zurück. So beschloss sie gleich zur Sache zu kommen und suchte sich das erste Härchen, welches sie erbarmungslos rausriss.
„AUAA!!
Was fällt euch eigentlich ein?“
„Aber...“
„Ääähh... schon gut.“
Todesmutig legte Legolas den Kopf in den Nacken, damit die Elbe weiterzupfen konnte.
Und das zweite Haar: „Auu“
„Nun haltet aber mal die Klappe! Ihr machen mich ja ganz ... äähhh..., also im Englischen heißt das nervous, aber im Elbischen...hhmm.....?“
„Nervös!“
„Dankeschön!!!“
„So, wenn ihr dann weitermachen würdet...?“
„Was? Ach so!“
Und schon musste das nächste Haar dran glauben.
RRRAAAATTTTTSSSCCHHHHH!!!!!!!!
.........................................Stille.............................................................
Das Mädchen schaute Legolas verwirrt an: „kein Kampfschrei diesmal?“ sie lächelte freundlich. Legolas schien die Augen vor Schmerz geschlossen zu haben.
„Geht’s wieder?“ sie schaute den Prinzen besorgt an...
„Hallo? Herr Grünblatt...? Legolas! HAAALOO!!!!!“
Dieser unfähige Elb war doch tatsächlich ohnmächtig geworden! Sanyesi (so hieß das Mädchen) gab ihm ein paar fette Ohrfeigen:
KLATSCH! –nichts.
KLATSCH!! –wieder nichts.
KLATSCH!!!!! –war der tot oder was?
Auf einmal sprang Legolas auf und fing an hysterisch zu kreischen: „AAAAAAAARRRGHHH!!! Orcs, Orcs, Orcs, Uruk-Hai! Yrch!! YRCH!!!!!!!!”
“Ähheemmmm, Herr Grünblatt?“
Legolas überhörte das einfach und machte mit seinem Gekreisch weiter.
Nach einigen Versuchen ihn zu besänftigen ließ Sanyesi ihn einfach schreien.
Bald hatte Legolas sich wieder eingekriegt und sank bereitwillig zurück in den Stuhl.
Er meinte er hätte so was öfter, habe aber noch keinen passenden Urologen (Legolas glaubte, das sei der richtige Arzt für sowas) gefunden.
Deswegen machte Sanyesi weiter mit dem Zupfen. Nach zwei Stunden harter Millimeterarbeit gab sie Legolas stolz einen Spiegel, damit er ihr „Kunstwerk“ begutachten konnte.
Legolas hob den Spiegel langsam vor sein Gesicht.
Er blickte hinein.
FILMRISS!!!!!

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Übriges das mit dem nervous und English-Elbisch ist so ne Masche von unserer Deutschlehrerin. Sie tut immer extra-intellektuell.
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Kapitel 3
Kläglich

Legolas war kurz davor wieder in Ohnmacht zu fallen. Plötzlich hatte er das Erlebnis einer absoluten Bewusstseins-Erweiterung. Er konnte mindestens 1000 Fragen gleichzeitig denken (hier eine kleine Auswahl):
1: Wie kommen die Löcher in den Käse?
2: Was sind eigentlich Augenbrauen?
3: Wie pflanzen sich Eichhörnchen fort?
4: Hatte ich heute Erdnüsse im Müsli...?
5: Wann war ich das letzte mal mit Daddy im Zoo?
6: Wie heißt der Freund von Barbie (oder sind die etwa verheiratet...)?
7: Ist die Erde rund oder eine Scheibe?
8: Was stand noch mal auf dem Herrscherring eingraviert?
9: Ist die neue BRAVO schon raus...?
10: Wer ist eigentlich zurzeit Mister Düsterwald???

„Okay. Zurück zur grausamen Realität!“ Was ihm da aus dem Spiegel entgegenblickte konnte alles Andere sein, nur nicht er selbst:
Die Augenbrauen waren so schmal gezupft, dass sie nur noch aus einer feinen Haar-Linie bestanden und er hatte auf beiden wangen dicke, fette Blutergüsse!!! (Sanyesi hatte ihm verschwiegen, was sie mit ihm angestellt hatte als er kurzzeitig hinüber war...)
Aber das ließ der Prinz des Düsterwaldes nicht mit sich machen. Wutentbrannt lief er zum Betreiber der Ranch um sein Geld zurückzuverlangen und vielleicht sogar noch Schadensersatz (Z.B. in Form von neuen Wimpern...).
„Sie und ihre unfähigen Mitarbeiter haben mein halbes Leben versaut, dafür werden sie büßen!“
Legolas war kurz davor wieder in Tränen auszubrechen. Langsam wurde das bei ihm zur Routine.
„*schmunzel schmunzel* Also ich finde, das sie genauso aussehen wie vorher.“
„Was fällt ihnen eigentlich ein, sie....sie...Brötchen-über-der-Spüle-Aufschneider!“
Das war’s. Sie waren an dem Punkt angelangt, wo es Zeit war auf die Tische zu springen und ihre Pistolen zu zücken. Also taten sie, was die Pflicht von ihnen verlangte.
Sie strarrten sich mit Mörderblick in die Augen und zogen gaaanz langsam ihre Knarren.
Legolas: „Ha, guck mal meine is aus Gold! Sowas hast DU nicht, ne?“ Legolas guckte ihn überlegen an.
Betreiber: „ Ey krass, Alder, du bist doch total irre! Gold is nämlich total weich, überhaupt total ungeeignet für ne Knarre!“
„Was weißt du schon, du bist doch nur total neidisch!“
„Bin ich nicht....*schmoll*“
„Bist du doch!“
„Bin ich nicht!“
„Doch!“
„NEIN!!!“
Nachdem sie das ausdiskutiert hatten, beschloss Legolas seinem Gegner folgendes an den Kopf zu werfen:
„Wenn du nicht sofort spurst, dann kack ich dich an!“
Der Geschäftsfüherer wurde leichenblass, obwohl Elben schlecht sterben können schien er dem Tod nahe zu sein.
Legolas hatte ihm wohlweißlich verschwiegen, dass er sich versprochen hatte und eigentlich anklagen meinte.

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...Und hier nochmal die Antworten zu den Fragen:
1: Vielleicht durch Bakterien...?
2: Das was mir gerade verzupft wurde
3: Weiß nich. (auf jeden fall nicht durch Zellteilung.)
4: Nee, das waren nur Erdbeeren.
5: Vor ca. 1065 Jahren, 3 Monaten und acht Tagen.
6: Ken
7: Unklar. (Ich tendiere eher zu Scheibe.)
8: Pfffft... keine Ahnung. Frodo wollte ihn mir ja nie geben!
9: Nee, heute ist ja erst Montag.
10: Woher soll ich das denn wissen?
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Kapitel 4
Imagewechsel

Legolas’ Image war deutlich sichtbar auf dem Tiefpunkt angelangt. Was auch immer er versuchte, er konnte der Tatsache, dass seine Augenbrauen extrem scheiße gezupft worden waren, einfach nicht entfliehen. Also musste so schnell wie möglich ein Imagewechsel von statten gehen, um wenigstens das noch Vorhandene zu retten. Immer noch heulend wählte der verunstaltete Elb die Nummer des Bravo-Sorgentelefons wurde sofort an das immer hilfsbereite Dr. Sommer-Team weitervermittelt. Die mega-in-style-crew, mit der er es jetzt zu tun hatte, würde garantiert wissen, was ihn wieder aufbauen könnte.
Bravo Dr. Sommer-Team: Ja bitte?
Legolas: Schnief.....ich...rotz.....äh...
Bravo Dr. Sommer-Team: Rede einfach drauf los. Was ist Dein Problem?? Keine Angst, mein Jüngelchen, wir finden für alles eine Lösung...auch für dich...
Legolas: Ich.............................................................brauche unbedingt Eure Hilfe...ich weiß nicht mehr weiter...mein Leben hat keinen Sinn.
Bravo Dr. Sommer-Team: Ja????
Legolas: Es ist mir so peinlich.....meine In-Style-Beratung hat mir die Augenbrauen weggezupft.
Bravo Dr. Sommer-Team: Oh nein!! Das sieht schlimm für dich aus....mmmmh...in welche Sparte soll ich das überhaupt einordnen... Liebe?... Sex?... Zärtlichkeit?............. ärrgh...ich glaube, am Besten ist es, wenn das auf die peinliche Seite kommt........ok... Mein lieber Bub, soll ich Deine Eltern informieren...ich meine nur, damit ihr mal so richtig über alles reden könnnt, was Dir so wichtig ist...
Legolas: Meine Eltern?.....(Vakuum im Kopf).....achso...die....NEIN!! Bloß nicht.....ich dachte, sie könnten mir einen richtigen Tip geben...mein Vater ist ja der Grund, warum das alles hier passiert ist.
Bravo Dr. Sommer-Team: Dein Vater ist der Grund für deine Probleme? Wir könnten dir da eine Pro-Familia-Beratung empfehlen, damit du das klären kannst.
Legolas: Pro-...was? Nein lieber nicht. Ich wollte eher etwas, das allen zeigt.....
' Ich bin cool!’.
Bravo Dr. Sommer-Team: Da hätten wir genau das Richtige für dich! Ein mega-stylisches Tattoo! Wir haben es schon an Paddy Kelly getestet.... nun ja....... er ist...ääähm.... ach lassen wir’s. das mega-stylische Tattoo wird dir helfen!
Legolas (zögernd): Okay. Ich... ich nehm’s. Aber was ist den nun mit diesem... Paddy Kelly passiert?
Bravo Dr. Sommer-Team (schroff): Paddy Kelly? Kenn ich nich! *ruft in den Hintergrund* Hey Leute! Habt ihr jemals was von so nem Paddy Kelly gehört?
Stimmen aus dem Hintergrund: ...Paddy?.........WER???......Neee. Null Ahnung wer das is.......Kelly? Is das nich diese Waschmittelmarke?..............................
Bravo Dr. Sommer-Team: Also ich weiß nicht, wie du darauf kommst, mein Junge. Wir senden dir das mega-stylische Tattoo zu!
Legolas: Aber ich wollte noch fragen-.....

Tut.....tut.....tut.....tut.....tut......

-Aufgelegt!

„Mmmh..... ich weiß nicht so recht...aber wenn der Onkel sagt, dass es hilft...wird wohl stimmen...“
Fragen über Fragen...und auch noch alle in Legolas` Kopf!! Eigentlich hatte sich die Sache ja ganz ok angehört...nur was hatte es mit Paddy Kolly, Killy oder Kelly auf sich? Hörte sich stark nach einem genetischen Unfall an. Vielleicht sollte er sich nun doch ein wenig über diesen case informieren... doch da klingelte es auch schon an der Pforte. Als Legolas öffnete, streckte ihm ein komisches Kojambel ein Briefumschlägchen entgegen. Er schnappte es sich und knallte die T... doch halt! Die Tür ging gar nicht zu...verwundert drehte sich Legolooser zurück, um zu erfahren, was dort blockierte. Erschrocken bemerkte er, dass irgendwie ein Arm in der Tür eingequescht war..... „HÄH???“ ...Lego guckte an sich runter, um festzustellen: „merkwürdig...meiner ist das aber nicht...vielleicht kann ich den ja in meine Sammlung aufnehmen...schaun ma mal...“

Lesgie hob den Arm auf und ging in seine prunkvollen Gemächer. Hmmmm... wo sollte der Arm denn noch hin? Legolas starrte auf eine Glasvitrine von riesigen Ausmaßen. Vielleicht zwischen das blaue Augenpaar und den großen Zeh vom
vor-vor-vor-vor-vor-vorletzten Mister Düsterwald...? Obwohl... nein. Er wollte ja die Finger nicht durcheinanderbringen. Nachdem mehrere Minuten mit Überlegen verstrichen waren entschloss sich Legolas den Arm bei den Silikonimplantaten seiner Mutter unterzubringen. Stolz betrachtete er sein Werk.
Nun war es aber Zeit das mega-stylische Bravo-Tattoo anzubringen!
„Die brauch ich ja jetzt nicht mehr“, dachte Lesgie und machte sich daran die beiden Pflaster zu entfernen, welche über seinen Augenbrauen klebten. Er hatte versucht, Nelly’s coolen Style zu kopieren und war der Meinung, dass er es gut hinbekommen hatte. –Legolas hatte für kurze Zeit wieder das Gefühl bekommen, die #1 zu sein (dass Nelly sein Pflaster an der Backe hat übersah er großzügig).
RRRATSCH!
Shit!!! Jetzt klebten die letzten Überreste seiner ehemals so prächtigen Augenbrauen an den Pflastern! Legolas sah langsam wie ein schlimmer Fall von Räude aus...
Pfui! So langsam fragte er sich, ob er sich überhaupt noch auf der Straße blicken lassen sollte.....eigentlich.....obwohl....nein.....nach ihm würde sich wohl nie wieder ein sexy Girl umdrehen...
„Ach ja! Das mega-stylische Tattoo wird mir helfen!“
Legolas öffnete das kleine Paketchen und las:

Hey, Boy! Check ya style!
Er ist der König der Leinwand und der Eroberer der Herzen von Millionen von Girls:
Leonardo DiCaprio!
Jetzt kannst du den süßen Boy aus Hollywood immer ganz nah bei dir haben. Wähle einfach eines der sechs tollen Motive aus, lies dir durch, wie’s gemacht wird – und schon hast du ein starkes Leo-Tattoo. Egal, wo du dieses Tattoo hinklebst (Oberarm, Wange, Bauch oder Po), Leo kommt immer gut! Was natürlich die anderen Boys dazu sagen, wenn du mit einem 'Konkurrenten’ auf der Haut rumläufst, bleibt offen. Aber wichtig ist doch nur eins: Hautkontakt mit Leo!

Lesgie stutzte. Die hatten doch glatt seinen Namen falsch geschrieben! Er hieß Legolas und nicht Leonardo! Tststs...... unwissende Bastarde.
Egal –weiter:

Und so wird’s gemacht:
1. Wähle dein Lieblingsmotiv und schneide es dann sorgfältig aus dem Bogen aus.
2. Anschließend ziehst du vorsichtig die Folie ab und überlegst dir schon mal, wo das Tattoo hin soll.
3. Jetzt wird’s ernst! Drücke das Tattoo mit der Motivseite auf die gewünschte Körperstelle und befeuchte die Außenseite mit einem nassen Kosmetikschwämmchen.
4. Nach einigen Sekunden kannst du die Papierfolie vorsichtig abziehen – fertig ist dein super Leo-Tattoo!

„Mal sehen....“, dachte Legolas.

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Ich will Suse noch mal ganz, ganz, ganz doll danken, dass sie uns beiden mit ihrer super-Idee auf die Sprünge geholfen hat!
Wir waren uns nicht ganz sicher, ob Legolas eine Sammlung von abgetrennten Körperteilen hat, aber wir haben ihm kurzerhand eine verschafft. –vermute mal, dass der Postbote leprakrank war...
...Vermutung hat sich nicht bestätigt, da der Bote offensichtlich ein Elb war.
Ps: die Idee mit dem Leo-Tattoo haben wir uns aus einer uralt-'pop Rocky’ , Jahrgang 1997, geklaut.
Ach, wir wären saumäßig dankbar für Reviews!
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Kapitel 5
Der Antichrist Superstar

Legolas zögerte kurz, bevor er die beiden Tattoos auf die Stellen klebte, wo sich vor ein paar Stunden noch seine Augenbrauen befunden hatten. So.
„Wo soll ich verdammt noch mal ein Kosmetikschwämmchen herbekommen?“
Hilflos irrte er in seinem Zimmer umher –nichts. Aber klar doch! Wahrscheinlich hatte sein idiotischer Bruder wieder mal bei ihm rumgestöbert und ein paar Dinge mitgehen lassen. Legolas schlich aus seinem Zimmer in der Hoffnung, dass niemand in erblickte. Den Blick starr auf Nath’s Zimmer gerichtet stolperte er über irgendwas. Dieses Etwas lag mitten auf dem Gang –ein Bein! Gott, heute musste sein Glückstag sein. So viele Gliedmaßen auf einmal hatte Legolas noch nie gefunden! Er kam ungesehen vor der Tür seines Bruders an.
„Nathnayèl!“, Lesgie klopfte an. Keine Reaktion von drinnen. Nochmal:
Nathnayèl!!“ –endlich wurde geöffnet, extrem laute Technomusik wehte Lego fast um. Nathnayèl blickte ihm grinsend entgegen:
„Na, du kleines Weichei! Komm doch r-“ Nath stoppte und seine Gesichtszüge gefroren bevor er sich umdrehte und in den Raum kreischte:
„Hey Kinners!!! Kommt ma alle ganz schnell her! Da steht’n Alien vor der Tür!!!!!!!“
FUCK!!! Legolas hatte voll vergessen, dass Nath heute seine Geburtstags-Party feiern wollte!!
Alle Freunde von Nathnayèl drängten sich im Türrahmen, weil sie einen Blick auf Legolas werfen wollten. Und alle brachen gleichzeitig in Lachanfälle aus!
Lesgie rannte heulend in sein Zimmer zurück (was er nachher bereute, weil er das Bein doch glatt vergessen hatte) und nahm notgedrungen einen Waschlappen um das grausame Werk zu beenden.

-Fertig! Aus dem Spiegel schaute ihm ein stattlicher Elbenprinz entgegen. Über seinem linken Auge prangte ein dickes ‚Titanic’-Tattoo und über sein rechtes hatte er eines gepflanzt auf dem nur Leonardo zu sehen war.
Nein! Er hatte ja noch diese grausamen Blutergüsse auf seinen Wangen! Wildentschlossen klebte er sich auf beide Seiten noch mal jeweils zwei Leonardo DiCaprio Bildchen. Legolas wollte eigentlich wieder anfangen zu flennen, aber da er sich nicht entscheiden konnte ob aus Freude oder doch eher aus purem Entsetzen ließ er es lieber sein. Irgendwie harmonierten die Tattoo-Farben überhaupt nicht mit seinem Teint... aber wenn das Bravo-checker-Team es sagte....
Auf einmal hörte Legolas ein merkwürdiges Geräusch –ein schrilles Piepen begleitet von einem surrenden Ton... Es kam aus der hintersten Ecke seines Zimmers und wurde immer lauter!
„Oh, mein Gott!“ dachte Lesgie „Dann stimmt die Gruselgeschichte mit der Modeverbrechen-Polizei die mir Papa erzählt hat doch!!!“ (jaja....schon schlimm, wenn man den Klingelton seines eigenen Handys nicht erkennt.....)
Vor Panik quiekend und zitternd versuchte er so weit wie nur möglich von dem grausamen Geräusch wegzukrabbeln.
In diesem Moment bemerkte der etwas dümmliche Elb, dass er sich irgendwie...aber auch nur irgendwie...beobachtet fühlte.Trotzdem kroch er weiter auf dem Boden herum...hatte ich schon erwähnt, dass er dabei äußerst schwul aussah??...Sein Blick fiel nun auf das Fenster, das offenstand. Doch nicht nur das, sondern auch der Hosenstall des widerlichen Etwassss, das sich genau dort hineinlehnte und das elbische Kriechtier beobachtete. Das Etwas kam Lugu ein wenig bekannt vor. Hmmmh.....sah irgendwie wie ein Antichrist Superstar aus.
Oder besser wie ein...ein...oh mein Gott!! Es war ein Marilyn Manson. „Och männo!! Kein Wunder, dass der Hosenstall offen ist...rrrrhh!...diese Mansons sind ja immer ein bisschen pervers...ich glaube, das liegt in ihren Genen...ach naja.....dit is ja eijentlisch och wurscht, wa?“, brabbelte der Elb und schloss abermals an diesem Tag eine Hausöffnung, in diesem Fall das Fenster, wobei er nicht nur Mansons Arm oder so beschädigte, sondern gleich seinen gesamten Oberkörper plus Kopf abtrennte. „AU FEIN!“ brüllte Legolas, „Papa wird SO stolz auf mich sein!! Vielleicht bekomme ich dann endlich mehr Geld von ihm und kann mir neue Augenbrauen leisten!!“. Und so beschloss Leguan später mal auszuziehen, um viele, viele Körperteile abzutrennen oder zu finden und somit seinen Lebensunterhalt auf ehrliche Art und Weise zu verdienen, so wie es rechtschaffene Existenzen im Elbenland zu tun pflegen. (Nebenjob auf 0,07 € tägl. Basis)

~*~

Am nächsten Morgen im Badezimmer: Alles voller Dampf. Die Luftfeuchtigkeit? Ungesund hoch! Warum? Legolas hat gebadet! Als Leguan aus dem Wasser stieg und sich im Spiegel begutachtete fiel er vor Schreck fast um. Die schönen Tattoos, einfach weg! „Wahrscheinlich war doch ein bisschen zuviel Salzsäure im Wasser“, dachte Legolas. „Aber irgendwie mussten diese ganzen Körperhaare doch mal weg! (An welchen Stellen verschweigen wir jetzt mal dem Leser, weil wir nicht für akute Übelkeit beschuldigt werden möchten.) Und professionelles Entfernen auf der Ranch war zu teuer, außerdem gehe ich da sowieso nie mehr hin!“ Aber zurück zu den Tattoos. Da Legolas nur noch zwei hatte, beschloss er sich diese zu zerscheiden. Es würde zwar komisch aussehen, aber das war ja egal.
-So! Sauber getrennt! Skeptisch betrachtete sich Legolas was er da wieder in seinem Gesicht angerichtet hatte. Irgendwie ähnelte das langsam einer Kriegsbemalung...

Da er als Elbenprinz kamikaze-Aktionen nicht aus dem Weg ging, sondern sie nahezu herausforderte, beschloss Lesgie sich seinem Vater zu zeigen (wie schon gesagt, er war nicht gerade mit Intelligenz gesegnet). Aber wie sollte Legolas unerkannt bis zu ihm vordringen? –Das verlangte höchstes strategisches Geschick!

~*~

...Die Wachen sahen sich grinsend an.
„Endlich schickt diese Puder-rosa-Ranch mal was Exotisches!“ Die zwei Männer tuschelten wie kleine Girlies und gafften die Frauengestalt an, welche, vollkommen verhüllt in eine Burka, elegant in ihre Richtung schritt und sie ansprach:
„Ich würde gerne zu Herrn Thranduril... er hatte um mich gebeten.“
Die beiden schwanzgesteuerten Hormonsklaven sahen sich an, als ob ihnen jemand den Lieblingspudding vor den Nase wegfrisst. Dann war die geile Braut also gar nicht für sie...? Und seit wann wusste der König von...
„Hallo! Könntet ihr beiden Deppen mich bitte durchlassen?!?“
„A-ach so... ja natürlich! Ääähm i-ich komm übrigens aus L-L-Lorien.“
„Aha. Toll. Kannst ja stolz sein auf dich.“ (Wow! So viel Sarkasmus auf einem Haufen! Das hätte man ihr gar nicht zugetraut!)
„U-u-und wann kommt unsere....... Bestellung???“
„In ein paar Minuten. Und jetzt lasst mich endlich durch!“

Legolas trat ein, nahm die Burka ab und war saumäßig stolz auf sich. So cool hatte er noch nie geantwortet! Schade nur, dass diese Burkas zurzeit wieder total out waren, sonst hätte er ja wohl eine viel bessere Lösung für sein kleines Problemchen gehabt.
„...Was hatten die beiden Wachen überhaupt mit Bestellung gemeint?“ Lesgie wollte gerade anfangen zu grübeln, als auf einmal Thranduril vor ihm stand.
„Hey, krass! Opfer! Du siehst phantastisch aus!

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Gibt es im Düsterwald überhaupt Burkas...? Egal.
Suse hat sich durchgesetzt (mit Fäusten, Füßen und Fingernägeln) und wurde zur Co-Autorin ernannt. Unser Team besteht zurzeit aus Nadja (meiner Freundin), Susanne (meiner Schwester), und mir (Eva).
Ach, noch was..........
SCHREIBT REVIEWS!!!!
BÜTTE!!!!!
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Kapitel 6
Essen macht nicht unbedingt dick...

Um seinem Sohn zu zeigen, wie stolz er auf sein Prachtexemplar von Nachkomme war, schleppte Thranduril den kleinen minderbemittelten Angeber in eine In-Eck-Kneipe, die komischerweise sogar seine eigene war...Eigentlich wollte Legolas ja auf seine Figur achten und somit einige Schönheitsfehler wieder wettmachen, die die plastische Chirurgie nicht zu entfernen vermochte. Doch als er las, daß es gerade „BESONDERS KALORIENARME & GARANIERT NICHT DICKMACHENDE CALAMARIS“ im Angebot gab, ließ er sich doch zu einem kleinen Mitternachtsschmaus hinreißen. Natürlich hatte Mister Nice Guy vergessen, zwischen seinem ganzen An-Sich-Selbst-Rumgezupfe zu erwähnen, dass er eine kleine Portion bevorzugen würde. Somit hätte er also theoretisch auch nicht überrascht sein dürfen, als plötzlich ein Riesenbatzen Wabbel vor ihm auf dem Tisch lag. Das angewiderte Gesicht konnte man ihm nicht verübeln. Und bestimmt hätte ihm jeder andere erlaubt, das Essen wieder zurückzuschicken. Jeder heißt aber nicht gleich Thranduril und so kam es, daß der abgemagerte Diät-fanatische Elb von seinem eigenen Vater gezwungen wurde, die Kreatur auf dem Tisch anzupieksen. Heulend und fast in Ohnmacht fallend nahm Legolas die Forke und das Schlachtermesser ihn seine zittrigen Hände. Er setzte an, um mit einem finalen Stoß ins Weiche seine eigene Angst zu überwinden. Doch kaum hatte er es berührt, brach der Tisch plötzlich zusammen und der ohnehin schon sehr große, unförmige Haufen auf seinem Teller rollte sich zu seiner vollen Größe aus. Der Kellner kam stammelnd angerannt, um zu gestehen, daß es sich hier wohl doch um eine besonders gefährliche Riesenkrakenart handle (welche ganz zufällig noch lebendig war).
...Upsi!
Der Riesenkrake packte Legolas mit zwei schleimigen Fangarmen um den Hals und drückte fest zu. Auf seinen restlichen ‚Beinen’ rannte er in der gesamten Kneipe rum. Legolas schleifte, nach Atem ringend, auf dem Boden hinterher und versuchte den dancefloor möglichst wenig mit seinem Designer-Pulli zu polieren. (geschätzte schleif-Geschwindigkeit: 15 km/h) Legolas hatte schon seine Gründe warum er fast-food hasste! Nachdem er einige Minuten Lugus’ weißen Pullover übelst verschmutzt hatte, verschleppte der Krake ihn in den Weinkeller, schloss die Tür ab und versuchte Konversation zu machen.
Jörg (Name des Kraken): Üääähaa ööööä hüüüüüüüüüületzschpkä...?
Lesgie glubschte nur dümmlich.
Jörg (beleidigt klingend): Dmpschäääääääklüö eeelägmpf eeeeeeeek!
Legolas’ Beitrag zu diesem äußerst intelligenten Kommentar: *glubsch*
Na da hatte Jörg schon bessere Gesprächspartner gehabt! So langsam wurde er aber wütend!
Jörg: Kraaäl wüühööööö, LÖÖÖÖH!!!!!
Legolas, der sich normalerweise nur mit windigen Personen nachts in dreckigen Bahnhofstoiletten traf, bekam nun langsam Angst, denn auf solch eine Art von Gespräch war er nun wirklich nicht vorbereitet gewesen.
Um sich aus dieser unangenehmen Lage zu befreien, fing er an zu überlegen, worüber er selbst schon sehr verwundert war, denn Nachdenken war nun wirklich nicht sein Ding...außerdem strengte es immer so an.....Hach!...In seinem Hinterstübchen rumorte immer wieder der Leitspruch einer besonders weisen Frau, die er schon seit Jahren versuchte zu kopieren... „Halte durch, Baby............... oder rette dich selbst!“. Leider war es ihm nie gelungen, denn er scheiterte meist schon am einfachen 1 x 1. Wie sollte er es dann erst schaffen, dieses Riesenviech abzulenken???

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Wir entschuldigen uns für dieses äußerst kurze Kapitel, aber die Schreibblockade in unseren Köpfchen ließ sich einfach nicht beseitigen.
Ps: der ach so gute Spruch von der Dame ist eigentlich Suses Lieblings-Spruch
...und bevor ich’s vergesse....
Feedbacks beißen nicht. (Nein, was für eine weise Erkenntnis...!)
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Kapitel 7
Flucht

Er versuchte es mit dem 1 x 0,5: „0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 ... ?“
Das Viech blieb unbeeindruckt.
Einziger Kommentar: „Ühhh Alllleeeeeeeeeeeeesäääää?“
Auch auf diese Frage wusste Legolas nichts zu antworten. So verharrten sie eine Weile in dieser Stellung, bis dem Kraken einfiel, dass er ja ein Maschinengewehr mithatte...
Also holte Jörg es schnell hervor und richtete es mit Kampgebrüll („ÜÜHHHAASSTTTEEEKKKKK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“) auf den am Boden liegenden, mehr oder weniger kluge Gedanken ausführenden, Legolas.
Als dieser checkte was da abging, sprang er entsetzt auf und scheiterte, denn das Monster hatte seine Schnürsenkel zusammengebunden. Folge: Legolas klatschte wieder zurück auf den Boden.
Die Situation spitzte sich immer mehr zu.
Nun fiel dem Jörg auch wieder ein, warum er das Gewehr auf Legolas gerichtet hatte.
Richtig, er musste ja jetzt abdrücken.
Er tat es.
Buummmm!
Legolas fasste sich mit der rechten Hand an die Wunde an der rechten Schläfe.
Buummmm!
Legolas fasste sich mit der linken Hand an die linke Schläfe.
Buummmm!
Rechte Hand, linker Lungenflügel.
Buummmm!
Linke Hand, rechter Lungenflügel.
Buummmm!
Rechte Hand, linke Seite der Taille.
Buummmm!
Linke Hand, rechte Seite der Taille.
Buummmm!
Rechte Hand, rechte Arschseite.
Buummmm!
Linke Hand, linke Arschseite.
Legolas war am Ende.Total durchlöchert sank er in sich zusammen und blieb regungslos am Boden liegen.
Erstaunt über diesen wirklich einwandfreien Bailando-Tanz von diesem wahrscheinlich schwulen Würmchen steckte der Jörg die Waffe wieder weg.
Weil er auch so tanzen wollte, beschloss er das Würmchen zu fragen, wo es das gelernt habe.
Jörg klatschte ihm mindestens 5.723.535.568 mal eine, bis Lesgie wieder zurechnungsfähig war.
„Uhhhäääaa? Djjy ssoonnaaatttuu jeeew?“
Legolas verstand natürlich wieder mal nur Bahnhof und murmelte deswegen den einzigen Namen der ihm grad einfiel: „Nathnayèl....!“
Froh über diese Information und rundum gut drauf zog Jörg ab um diesen Nathnayèl zu suchen, wer auch immer das war...

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Das mit dem Bailando Tanz war eine von Evas’ Lieblingsszenen in so ner Mafia- Satire. War Witzig! Das heißt dieses, von mir allein geschriebene Kapitel widme ich meiner einzigartigen, besten, total netten... Freundin Eva! (Ich muss das so schreiben, weil sie sich das noch mal durchlesen wird ;-) )
Eure Naddl
Beitrag von Eva: Har.Har.Har. Ich bin sehr dominant... *lol*
...irgendwie scheint Legolas` Unsterblichkeit unsterblich zu sein....
...ob ich getrunken habe?
-NO KOMMENT!
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Kapitel 8
Schwerwiegende Verletzungen

Immer noch total groggy machte sich Lugu auf den Weg zurück zum Palast, wo er hoffte seinen Bruder anzutreffen. Irgendwie hatte er schon ein ungutes Gefühl... warum musste ihm ausgerechnet Nathnayèls Name rausrutschen?!?
Vollkommen in Gedanken versunken tänzelte er den Flur entlang, als er plötzlich mit etwas sehr Warmen (ich möchte behaupten Heißen) zusammenstieß. Vor ihm standen zwei wahre Aphroditen! Die zwei Mädchen waren so scharf gekleidet, dass Legolas schon vermutete, ihre Schränke hätten unter besonders extremen Mottenbefall zu leiden...
„Na schau mal einer an, wen wir da haben!“ die Ladys musterten Lesgie von oben bis unten.
Legolas war es ganz und gar unangenehm, dass sie ihm so auf den Schritt glubschten und wollte so schnell wie möglich davon ablenken, in der Hoffnung, dass ihm kein pupertäres Unglück passierte...
„Was sucht ihr eigentlich hier im Palast?“
„Dich!“ sie blickten Lesgie gierig grinsend an „Uns hat da so ein gewisser Krake namens Jörg geschickt –er sagte er habe sich zu bedanken, nach all den guten Tips, die du ihm gegeben hast... keine Ahnung was er meinte....“
„Na toll“, dachte Lugu „zuerst bringt er mich fast um und dann schickt er zwei Freudenmädchen, damit er freie Bahn hat um Nathnayèl aus dem Weg zu räumen. Wahrscheinlich wird er demnächst Daddy die Radieschen von unten angucken lassen!“ er runzelte die Stirn... „Moment mal..... Freudenmädchen?“

Leg konnte sich dunkel daran erinnern, daß andere Lebewesen irgendetwas mit diesem Begriff assozierten...aber was war das bloß? So langsam kam er sich von der Welt verarscht vor, weil er immer so wenig wusste. Er kam natürlich nicht darauf, daß es seine eigene Dummheit war, die ihn vom Wissen und von intelligenten Menschen fernhielt.. „Hmmmm.... kann doch wohl nich so schwer sein, sich das zusammenzureimen... also: Freude ist...... wenn ich Körperteile finde...........-Körperteilfindmädchen????“
LegoLooser war mit seinem Latein am Ende. Auf einmal spürte er eine Hand auf seinem hart trainierten Hintern. Er drehte sich böse um und blickte in die freundlichen Augen der beiden Grazien, die eine immer noch mit ihrer Hand an seinem Arsch. „AAAAaaaaaahhhh!!! Pfoten weg von meinem Po, du Schlampe!!! WAS WILLST DU VON MIR??????????????????“...so fuchsteufelswild hatte ihn noch nie jemand gesehen!!!!!
„Hey, Mann reg dich ab!!! Bist du schwul oder was??????????“, schnarrte eine der Luxustussen. „Errrrghhhh!!...Ich...ihr seid ja doof!“...oh...man hätte seinen Augen nicht geglaubt, wenn man es nicht selbst gesehen hätte! Denn schon war ein großes Gerangel im Gange...Im Eifer des Gefechtes, oder besser gesagt im Zentrum dieses Mädchengeschubses, brach Legolas doch wirklich einen Fingernagel!!!! Winselnd sackte er zusammen und kroch in die nächste Ecke. Die Weiber waren angesichts dieses Schwächlings leicht irritiert und machten sich so schnell sie konnten vom Acker. Plötzlich kamen Wachen um die Ecke geschossen. „Was ist los?? Wer hat hier so herzergreifend geschrien???“ ...Einer der Wachleute schaute sich um und erblickte den völlig hilflosen und in sich gekauerten Legolas, der immer noch schluchste. „Aaah!! Da sitzt das Mädchen! Komm, Horst-Ingo! Hilf der Kleinen doch mal auf!! Du siehst doch, daß es ihr nicht so gut geht!!“. Also watschelte der große Kloß auf Legu zu. Dieser bemerkte natürlich mal wieder nicht, daß er gemeint war und betrachtete sich äußerst verwundert seinen verkrüppelten Fingernagel... auf dem Nagellack-Fläschchen stand doch noch „extra nagelhärtend“ drauf! –Billigscheiße.
„Ach komm, mein Mädel! So schlimm kann das doch nicht sein, oder?“ endlich hatte Lesgie kapiert. Sie sahen ihn als Mädchen an!?!?!?!?!
Hysterisch kreischend sprang er auf und rannte heulend in sein Zimmer zurück. Die beiden Wachen sahen ihm kopfschüttelnd hinterher „Typisch pupertierende Teenies! Sollten mal langsam lernen, sich zu beherrschen...“

~*~

In seiner Single-Bude schmiss Legolas sich vollkommen fertig aufs Bett. Nach einer halben Stunde Flennen hatte er sich langsam wieder eingekriegt. Warum hielten sie ihn immer für ein Girlie??? Er sah doch verdammt noch mal nicht wie diese ganzen Skihäschen vom Caradhras aus!!! Das konnte nur an seiner Frisur liegen. Mit Grabesmiene griff er vollkommen verzweifelt und keinen Ausweg mehr wissend zur Schere....

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Na? Was denkt ihr? Ob wir wohl getreu dem Motto „Schnipp, schnapp, Haare ab!“ verfahren werden, oder seine Mähne doch noch zu retten ist...?
Surprise, surprise! :-#
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