Endlich war dieser........ääähmmm.... -Sauron
(ich kann mir unwichtige Namen nie merken) weg vom Fenster, Schnee von gestern
und Legolas hatte wieder Zeit für wichtigere Dinge.....
Als er nach Düsterwald zurückkehrte freute er sich schon auf das
glasklare Bächlein auf der großen Wiese in dem er sich immer seine
Nägel säuberte, nachdem er seiner Oma beim Unkrautjäten geholfen
hatte. Er schloss die Augen und lief los. Er hatte keine Angst gegen einen
Laternenpfahl oder sowas zu rennen, weil er wusste, dass seine gut ausgeprägten
elbischen Sinne ihn leiten würden.
...........................
CRASH!!!!!!
„Auf mit den Glubschern und nachsehen was das war!“
Mist! Dieser verdammte künstliche-Wimpern-Kleber hielt immer in den Momenten,
in denen er nicht sollte! Legolas versuchte krampfhaft seine Augenlider aufzureißen.
-Ratsch!
„*seufz* wieder ein Paar künstliche Wimpern dahin...“
als Legolas sich seine Tränen getrocknet hatte, war er bereit zu sehen,
was ihm da eine grausam aussehende Beule verschafft hatte:
vor ihm stand eine unüberwindbare Betonwand. Sein Blick wanderete nach
oben.
„Gottchen, ist das geschmacklos! ‚Puder-rosa-Ranch’ in pinken
Leuchtbuchstaben! –igitt!“
Nun fiel sein Blick auf die Angebote der Ranch:
Legolas rechte (wohlgezupfte, aber schon wieder nachwachsende)
Augenbraue fuhr erstaunt in die Höhe: Zahnschmuck? Doch nicht etwa diese
kleinen Brillies, die auf die Beißerchen geklebt wurden? Ein Kindheitstraum
von ihm, der schon immer erfüllt werden wollte!
Er rannte sofort nach Hause um seinen Vater anzubetteln ihm
dies zu erlauben. Doch Thranduril hatte wichtigere Dinge im Kopf, zum Beispiel
wie er an solchen Zahnschmuck rankommen könnte. Schließlich war
das grad total hip und als König muss man eben mit der Mode gehen.
Und damit sein Sohn ihm nicht die Schau stehlen würde verbot er es ihm
kurzerhand. Zwar war er sich der Konsequezen bewusst (wochenlanges Rumheulen
und Eingeschnapptsein und vor allem: KUSCHELENTZUG!), aber er war bereit diese
Qualen zu ertragen.
Legolas ging schniefend und sich vollkommen missverstanden fühlend zu
seinem Bruder Nathnayèl...
(schluchzend) „Daddy will mir kein Glitzersteinchen spendieren! Das
ist so gemeiiiiin!“
„Ich kann ihn gut verstehen! Nach der Angelegenheit mit den 250 watershine-diamonds-Lippenstiften
von Jade mabellinne New York... Er hatte monatelang Schulden! Warum bezahlst
du es denn nicht von deinem Taschengeld?“ „Aber das ist doch schon
für den Nagellack draufgegangen...“, schniefte Legolas betreten
...und wieder hatte sein Bruder es getan! Nathnayèl hatte ihn eiskalt
abserviert. Auf ihn war aber auch wirklich kein Verlass!
„Soviel zum Thema Bruderliebe. Seit ich ihm seine Barbies geklaut hab
ist er total gefühlskalt mir gegenüber geworden!“, schmollend
zog Legolas ab.
Nachdem er eine Nacht drüber geschlafen hatte war sich
Legolas sicher, dass das Geld wenigstens noch für einmal Augenbrauenzupfen
reichen würde, denn das war langsam wirklich wieder nötig.
Also machte er sich am nächsten Tag auf den Weg zu Ranch.
Er kam erst am frühen Nachmittag dort an und erkannte den Platz kaum
wieder. Alles voller Leute!
Eine ca. 2 km lange Schlange! „Warum bloß? Gestern war’s
doch noch so leer!“, dachte Legolas ratlos. Antwort auf diese Fragen
fand er bei den Öffnungszeiten. Na klar, gestern war Ruhetag. „Scheiße!“
Sich anstellend dachte Legolas noch mal darüber nach was er alles lassen
machen wollte: „Augenbrauen-Zupfen, ...äh...hhmmm...das wars irgendwie
auch schon. Ach so der Zahnschmuck! Aber nee, der war ja zu teuer. Jetzt ärgerte
Legolas sich wieder, dass er seinen Vater nicht mal um die längst fällige
Taschengelderhöhung gebeten hatte. Aber so wie der jetzt drauf war, würde
das wahrscheinlich nicht mal in den den nächsten drei Jahren was werden.
Legolas seufzte gedankenversunken und stieß ausversehen an seinen Vordermann.
Wutschnaubend drehte dieser sich um.
Legolas blickte in die abscheulichste Visage seit er diesem einem Ork-Hauptmann
begegnet war: eine schweinchen-Nase, viel zu schmale Lippen, ganz und gar
unrasiert, die Augenbrauen nicht im geringsten gezupft und....
„IIIHH!!! Du hast ja spitze Ohren! –wie eklich!!!“ quiekte
Legolas schrill. So etwas hatte er noch nie gesehen! (hierbei ist zu erwähnen,
dass der besagte Prinz von Düsterwald nicht gerade gebildet war und die
Tatsache, dass spitze Ohren typisch für Elben sind schon seit 3931 Jahren
nicht in seinem Hirn hängen bleiben wollte.)
Der Gorilla blickte ihn mit gehässig funkelnden Augen an.
„Ooooch! Ist der arme Lesgie zu doof um zu erkennen, wer vor ihm steht?“
säuselte er „ICH BIN DER MINISTER FÜR MÜLLENTSORGUNG
UND WENN DU NICHT AUFPASST WAS DU SAGST, DANN KANNST DU DIR SICHER SEIN, DASS
DU BALD VON MEINEN MÄNNERN ABGEHOLT WIRST!!!!!“
Das saß. Sofort fing Legolas an zu flennen und um Gnade zu betteln.Doch
der Gorilla fand Gefallen an dem wimmernden Legolas und beschloss ihm noch
eine Weile zappeln zu lassen. Doch da Legolas noch nicht ganz unterbelichtet
war -aber fast- bemerkte er dies und hörte sofort auf. Enttäuscht
drehte sich der Minister wieder um und widmete sich seinem Vordermann (der
darüber nicht gerade glücklich schien) Legolas wiederum fand Gefallen
am Däumchendrehen.
Endlich –nach sechs Stunden ununterbrochenem Warten- trat Legolas ein.
Es roch so extrem nach Parfum und Haarspray, dass die Fliegen von den Wänden
fielen. Den Elben machte dies nicht viel aus. Wenn man einmal im Audienzsaal
vom König war konnte einen so leicht nichts mehr umhauen...
„Einmal Augenbrauen-Zupfen bitte!“ beauftragte er die attraktive
Elbe im Minikleid.
Sanfte Hände drückten ihn in einen bequemen Sessel und eine schmeichelnde
Stimme ertönte: „Das könnte jetzt aber ein bisschen wehtun...“
„Elben kennen keinen Schmerz –dazu fehlen uns die Enzyme. Bätsch!!!“
„Na wenn das so ist...“
Das Junge Mädchen fing an sich die Konturen der Augenbrauen anzusehen
und sie sanft nachzuziehen. doch das war Legolas nun schon ein bisschen zu
intim. Entsetzt sprang er auf und überlegte gerade ob er sich lieber
bei seinem Vater ausheulen, oder mit dem restlichen Geld durchbrennen sollte.
Bevor er sich entscheiden konnte drückte dieses Mädchen ihn schon
wieder in den Stuhl zurück. So beschloss sie gleich zur Sache zu kommen
und suchte sich das erste Härchen, welches sie erbarmungslos rausriss.
„AUAA!!
Was fällt euch eigentlich ein?“
„Aber...“
„Ääähh... schon gut.“
Todesmutig legte Legolas den Kopf in den Nacken, damit die Elbe weiterzupfen
konnte.
Und das zweite Haar: „Auu“
„Nun haltet aber mal die Klappe! Ihr machen mich ja ganz ... äähhh...,
also im Englischen heißt das nervous, aber im Elbischen...hhmm.....?“
„Nervös!“
„Dankeschön!!!“
„So, wenn ihr dann weitermachen würdet...?“
„Was? Ach so!“
Und schon musste das nächste Haar dran glauben.
RRRAAAATTTTTSSSCCHHHHH!!!!!!!!
.........................................Stille.............................................................
Das Mädchen schaute Legolas verwirrt an: „kein Kampfschrei diesmal?“
sie lächelte freundlich. Legolas schien die Augen vor Schmerz geschlossen
zu haben.
„Geht’s wieder?“ sie schaute den Prinzen besorgt an...
„Hallo? Herr Grünblatt...? Legolas! HAAALOO!!!!!“
Dieser unfähige Elb war doch tatsächlich ohnmächtig geworden!
Sanyesi (so hieß das Mädchen) gab ihm ein paar fette Ohrfeigen:
KLATSCH! –nichts.
KLATSCH!! –wieder nichts.
KLATSCH!!!!! –war der tot oder was?
Auf einmal sprang Legolas auf und fing an hysterisch zu kreischen: „AAAAAAAARRRGHHH!!!
Orcs, Orcs, Orcs, Uruk-Hai! Yrch!! YRCH!!!!!!!!”
“Ähheemmmm, Herr Grünblatt?“
Legolas überhörte das einfach und machte mit seinem Gekreisch weiter.
Nach einigen Versuchen ihn zu besänftigen ließ Sanyesi ihn einfach
schreien.
Bald hatte Legolas sich wieder eingekriegt und sank bereitwillig zurück
in den Stuhl.
Er meinte er hätte so was öfter, habe aber noch keinen passenden
Urologen (Legolas glaubte, das sei der richtige Arzt für sowas) gefunden.
Deswegen machte Sanyesi weiter mit dem Zupfen. Nach zwei Stunden harter Millimeterarbeit
gab sie Legolas stolz einen Spiegel, damit er ihr „Kunstwerk“
begutachten konnte.
Legolas hob den Spiegel langsam vor sein Gesicht.
Er blickte hinein.
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Übriges das mit dem nervous und English-Elbisch ist so ne Masche von
unserer Deutschlehrerin. Sie tut immer extra-intellektuell.
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Kapitel 3
Kläglich
Legolas war kurz davor wieder in Ohnmacht zu fallen. Plötzlich
hatte er das Erlebnis einer absoluten Bewusstseins-Erweiterung. Er konnte
mindestens 1000 Fragen gleichzeitig denken (hier eine kleine Auswahl):
1: Wie kommen die Löcher in den Käse?
2: Was sind eigentlich Augenbrauen?
3: Wie pflanzen sich Eichhörnchen fort?
4: Hatte ich heute Erdnüsse im Müsli...?
5: Wann war ich das letzte mal mit Daddy im Zoo?
6: Wie heißt der Freund von Barbie (oder sind die etwa verheiratet...)?
7: Ist die Erde rund oder eine Scheibe?
8: Was stand noch mal auf dem Herrscherring eingraviert?
9: Ist die neue BRAVO schon raus...?
10: Wer ist eigentlich zurzeit Mister Düsterwald???
„Okay. Zurück zur grausamen Realität!“
Was ihm da aus dem Spiegel entgegenblickte konnte alles Andere sein, nur
nicht er selbst:
Die Augenbrauen waren so schmal gezupft, dass sie nur noch aus einer feinen
Haar-Linie bestanden und er hatte auf beiden wangen dicke, fette Blutergüsse!!!
(Sanyesi hatte ihm verschwiegen, was sie mit ihm angestellt hatte als er
kurzzeitig hinüber war...)
Aber das ließ der Prinz des Düsterwaldes nicht mit sich machen.
Wutentbrannt lief er zum Betreiber der Ranch um sein Geld zurückzuverlangen
und vielleicht sogar noch Schadensersatz (Z.B. in Form von neuen Wimpern...).
„Sie und ihre unfähigen Mitarbeiter haben mein halbes Leben versaut,
dafür werden sie büßen!“
Legolas war kurz davor wieder in Tränen auszubrechen. Langsam wurde
das bei ihm zur Routine.
„*schmunzel schmunzel* Also ich finde, das sie genauso aussehen wie
vorher.“
„Was fällt ihnen eigentlich ein, sie....sie...Brötchen-über-der-Spüle-Aufschneider!“
Das war’s. Sie waren an dem Punkt angelangt, wo es Zeit war auf die
Tische zu springen und ihre Pistolen zu zücken. Also taten sie, was
die Pflicht von ihnen verlangte.
Sie strarrten sich mit Mörderblick in die Augen und zogen gaaanz langsam
ihre Knarren.
Legolas: „Ha, guck mal meine is aus Gold! Sowas hast DU nicht, ne?“
Legolas guckte ihn überlegen an.
Betreiber: „ Ey krass, Alder, du bist doch total irre! Gold is nämlich
total weich, überhaupt total ungeeignet für ne Knarre!“
„Was weißt du schon, du bist doch nur total neidisch!“
„Bin ich nicht....*schmoll*“
„Bist du doch!“
„Bin ich nicht!“
„Doch!“
„NEIN!!!“
Nachdem sie das ausdiskutiert hatten, beschloss Legolas seinem Gegner folgendes
an den Kopf zu werfen:
„Wenn du nicht sofort spurst, dann kack ich dich an!“
Der Geschäftsfüherer wurde leichenblass, obwohl Elben schlecht
sterben können schien er dem Tod nahe zu sein.
Legolas hatte ihm wohlweißlich verschwiegen, dass er sich versprochen
hatte und eigentlich anklagen meinte.
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...Und hier nochmal die Antworten zu den Fragen:
1: Vielleicht durch Bakterien...?
2: Das was mir gerade verzupft wurde
3: Weiß nich. (auf jeden fall nicht durch Zellteilung.)
4: Nee, das waren nur Erdbeeren.
5: Vor ca. 1065 Jahren, 3 Monaten und acht Tagen.
6: Ken
7: Unklar. (Ich tendiere eher zu Scheibe.)
8: Pfffft... keine Ahnung. Frodo wollte ihn mir ja nie geben!
9: Nee, heute ist ja erst Montag.
10: Woher soll ich das denn wissen?
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Kapitel 4
Imagewechsel
Legolas’ Image war deutlich sichtbar auf dem Tiefpunkt
angelangt. Was auch immer er versuchte, er konnte der Tatsache, dass seine
Augenbrauen extrem scheiße gezupft worden waren, einfach nicht entfliehen.
Also musste so schnell wie möglich ein Imagewechsel von statten gehen,
um wenigstens das noch Vorhandene zu retten. Immer noch heulend wählte
der verunstaltete Elb die Nummer des Bravo-Sorgentelefons wurde sofort an
das immer hilfsbereite Dr. Sommer-Team weitervermittelt. Die mega-in-style-crew,
mit der er es jetzt zu tun hatte, würde garantiert wissen, was ihn
wieder aufbauen könnte.
Bravo Dr. Sommer-Team: Ja bitte?
Legolas: Schnief.....ich...rotz.....äh...
Bravo Dr. Sommer-Team: Rede einfach drauf los. Was ist
Dein Problem?? Keine Angst, mein Jüngelchen, wir finden für alles
eine Lösung...auch für dich...
Legolas: Ich.............................................................brauche
unbedingt Eure Hilfe...ich weiß nicht mehr weiter...mein Leben hat
keinen Sinn.
Bravo Dr. Sommer-Team: Ja????
Legolas: Es ist mir so peinlich.....meine In-Style-Beratung
hat mir die Augenbrauen weggezupft.
Bravo Dr. Sommer-Team: Oh nein!! Das sieht schlimm für
dich aus....mmmmh...in welche Sparte soll ich das überhaupt einordnen...
Liebe?... Sex?... Zärtlichkeit?............. ärrgh...ich glaube,
am Besten ist es, wenn das auf die peinliche Seite kommt........ok... Mein
lieber Bub, soll ich Deine Eltern informieren...ich meine nur, damit ihr
mal so richtig über alles reden könnnt, was Dir so wichtig ist...
Legolas: Meine Eltern?.....(Vakuum im Kopf).....achso...die....NEIN!!
Bloß nicht.....ich dachte, sie könnten mir einen richtigen Tip
geben...mein Vater ist ja der Grund, warum das alles hier passiert ist.
Bravo Dr. Sommer-Team: Dein Vater ist der Grund für
deine Probleme? Wir könnten dir da eine Pro-Familia-Beratung empfehlen,
damit du das klären kannst.
Legolas: Pro-...was? Nein lieber nicht. Ich wollte eher
etwas, das allen zeigt.....
' Ich bin cool!’.
Bravo Dr. Sommer-Team: Da hätten wir genau das Richtige
für dich! Ein mega-stylisches Tattoo! Wir haben es schon an Paddy Kelly
getestet.... nun ja....... er ist...ääähm.... ach lassen
wir’s. das mega-stylische Tattoo wird dir helfen!
Legolas (zögernd): Okay. Ich... ich nehm’s.
Aber was ist den nun mit diesem... Paddy Kelly passiert?
Bravo Dr. Sommer-Team (schroff): Paddy Kelly? Kenn ich
nich! *ruft in den Hintergrund* Hey Leute! Habt ihr jemals was von so nem
Paddy Kelly gehört?
Stimmen aus dem Hintergrund: ...Paddy?.........WER???......Neee.
Null Ahnung wer das is.......Kelly? Is das nich diese Waschmittelmarke?..............................
Bravo Dr. Sommer-Team: Also ich weiß nicht, wie du
darauf kommst, mein Junge. Wir senden dir das mega-stylische Tattoo zu!
Legolas: Aber ich wollte noch fragen-.....
Tut.....tut.....tut.....tut.....tut......
-Aufgelegt!
„Mmmh..... ich weiß nicht so recht...aber wenn
der Onkel sagt, dass es hilft...wird wohl stimmen...“
Fragen über Fragen...und auch noch alle in Legolas` Kopf!! Eigentlich
hatte sich die Sache ja ganz ok angehört...nur was hatte es mit Paddy
Kolly, Killy oder Kelly auf sich? Hörte sich stark nach einem genetischen
Unfall an. Vielleicht sollte er sich nun doch ein wenig über diesen
case informieren... doch da klingelte es auch schon an der Pforte. Als Legolas
öffnete, streckte ihm ein komisches Kojambel ein Briefumschlägchen
entgegen. Er schnappte es sich und knallte die T... doch halt! Die Tür
ging gar nicht zu...verwundert drehte sich Legolooser zurück, um zu
erfahren, was dort blockierte. Erschrocken bemerkte er, dass irgendwie ein
Arm in der Tür eingequescht war..... „HÄH???“ ...Lego
guckte an sich runter, um festzustellen: „merkwürdig...meiner
ist das aber nicht...vielleicht kann ich den ja in meine Sammlung aufnehmen...schaun
ma mal...“
Lesgie hob den Arm auf und ging in seine prunkvollen Gemächer.
Hmmmm... wo sollte der Arm denn noch hin? Legolas starrte auf eine Glasvitrine
von riesigen Ausmaßen. Vielleicht zwischen das blaue Augenpaar und
den großen Zeh vom
vor-vor-vor-vor-vor-vorletzten Mister Düsterwald...? Obwohl... nein.
Er wollte ja die Finger nicht durcheinanderbringen. Nachdem mehrere Minuten
mit Überlegen verstrichen waren entschloss sich Legolas den Arm bei
den Silikonimplantaten seiner Mutter unterzubringen. Stolz betrachtete er
sein Werk.
Nun war es aber Zeit das mega-stylische Bravo-Tattoo anzubringen!
„Die brauch ich ja jetzt nicht mehr“, dachte Lesgie und machte
sich daran die beiden Pflaster zu entfernen, welche über seinen Augenbrauen
klebten. Er hatte versucht, Nelly’s coolen Style zu kopieren und war
der Meinung, dass er es gut hinbekommen hatte. –Legolas hatte für
kurze Zeit wieder das Gefühl bekommen, die #1 zu sein (dass Nelly sein
Pflaster an der Backe hat übersah er großzügig).
RRRATSCH!
Shit!!! Jetzt klebten die letzten Überreste seiner
ehemals so prächtigen Augenbrauen an den Pflastern! Legolas sah langsam
wie ein schlimmer Fall von Räude aus...
Pfui! So langsam fragte er sich, ob er sich überhaupt noch auf der
Straße blicken lassen sollte.....eigentlich.....obwohl....nein.....nach
ihm würde sich wohl nie wieder ein sexy Girl umdrehen...
„Ach ja! Das mega-stylische Tattoo wird mir helfen!“
Legolas öffnete das kleine Paketchen und las:
Hey, Boy! Check ya style!
Er ist der König der Leinwand und der Eroberer der Herzen von Millionen
von Girls:
Leonardo DiCaprio!
Jetzt kannst du den süßen Boy aus Hollywood immer ganz nah bei
dir haben. Wähle einfach eines der sechs tollen Motive aus, lies dir
durch, wie’s gemacht wird – und schon hast du ein starkes Leo-Tattoo.
Egal, wo du dieses Tattoo hinklebst (Oberarm, Wange, Bauch oder Po), Leo
kommt immer gut! Was natürlich die anderen Boys dazu sagen, wenn du
mit einem 'Konkurrenten’ auf der Haut rumläufst, bleibt offen.
Aber wichtig ist doch nur eins: Hautkontakt mit Leo!
Lesgie stutzte. Die hatten doch glatt seinen Namen falsch
geschrieben! Er hieß Legolas und nicht Leonardo!
Tststs...... unwissende Bastarde.
Egal –weiter:
Und so wird’s gemacht:
1. Wähle dein Lieblingsmotiv und schneide es dann sorgfältig aus
dem Bogen aus.
2. Anschließend ziehst du vorsichtig die Folie ab und überlegst
dir schon mal, wo das Tattoo hin soll.
3. Jetzt wird’s ernst! Drücke das Tattoo mit der Motivseite auf
die gewünschte Körperstelle und befeuchte die Außenseite
mit einem nassen Kosmetikschwämmchen.
4. Nach einigen Sekunden kannst du die Papierfolie vorsichtig abziehen –
fertig ist dein super Leo-Tattoo!
„Mal sehen....“, dachte Legolas.
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Ich will Suse noch mal ganz, ganz, ganz doll danken, dass sie uns beiden
mit ihrer super-Idee auf die Sprünge geholfen hat!
Wir waren uns nicht ganz sicher, ob Legolas eine Sammlung von abgetrennten
Körperteilen hat, aber wir haben ihm kurzerhand eine verschafft. –vermute
mal, dass der Postbote leprakrank war...
...Vermutung hat sich nicht bestätigt, da der Bote offensichtlich ein
Elb war.
Ps: die Idee mit dem Leo-Tattoo haben wir uns aus einer uralt-'pop Rocky’
, Jahrgang 1997, geklaut.
Ach, wir wären saumäßig dankbar für Reviews!
*****************************************
Kapitel 5
Der Antichrist Superstar
Legolas zögerte kurz, bevor er die beiden Tattoos auf
die Stellen klebte, wo sich vor ein paar Stunden noch seine Augenbrauen
befunden hatten. So.
„Wo soll ich verdammt noch mal ein Kosmetikschwämmchen herbekommen?“
Hilflos irrte er in seinem Zimmer umher –nichts. Aber klar doch! Wahrscheinlich
hatte sein idiotischer Bruder wieder mal bei ihm rumgestöbert und ein
paar Dinge mitgehen lassen. Legolas schlich aus seinem Zimmer in der Hoffnung,
dass niemand in erblickte. Den Blick starr auf Nath’s Zimmer gerichtet
stolperte er über irgendwas. Dieses Etwas lag mitten auf dem Gang –ein
Bein! Gott, heute musste sein Glückstag sein. So viele Gliedmaßen
auf einmal hatte Legolas noch nie gefunden! Er kam ungesehen vor der Tür
seines Bruders an.
„Nathnayèl!“, Lesgie klopfte an. Keine Reaktion von drinnen.
Nochmal:
„Nathnayèl!!“ –endlich wurde geöffnet,
extrem laute Technomusik wehte Lego fast um. Nathnayèl blickte ihm
grinsend entgegen:
„Na, du kleines Weichei! Komm doch r-“ Nath stoppte und seine
Gesichtszüge gefroren bevor er sich umdrehte und in den Raum kreischte:
„Hey Kinners!!! Kommt ma alle ganz schnell her! Da steht’n Alien
vor der Tür!!!!!!!“
FUCK!!! Legolas hatte voll vergessen, dass Nath heute seine Geburtstags-Party
feiern wollte!!
Alle Freunde von Nathnayèl drängten sich im Türrahmen,
weil sie einen Blick auf Legolas werfen wollten. Und alle brachen gleichzeitig
in Lachanfälle aus!
Lesgie rannte heulend in sein Zimmer zurück (was er nachher bereute,
weil er das Bein doch glatt vergessen hatte) und nahm notgedrungen einen
Waschlappen um das grausame Werk zu beenden.
-Fertig! Aus dem Spiegel schaute ihm ein stattlicher Elbenprinz
entgegen. Über seinem linken Auge prangte ein dickes ‚Titanic’-Tattoo
und über sein rechtes hatte er eines gepflanzt auf dem nur Leonardo
zu sehen war.
Nein! Er hatte ja noch diese grausamen Blutergüsse auf seinen Wangen!
Wildentschlossen klebte er sich auf beide Seiten noch mal jeweils zwei Leonardo
DiCaprio Bildchen. Legolas wollte eigentlich wieder anfangen zu flennen,
aber da er sich nicht entscheiden konnte ob aus Freude oder doch eher aus
purem Entsetzen ließ er es lieber sein. Irgendwie harmonierten die
Tattoo-Farben überhaupt nicht mit seinem Teint... aber wenn das Bravo-checker-Team
es sagte....
Auf einmal hörte Legolas ein merkwürdiges Geräusch –ein
schrilles Piepen begleitet von einem surrenden Ton... Es kam aus der hintersten
Ecke seines Zimmers und wurde immer lauter!
„Oh, mein Gott!“ dachte Lesgie „Dann stimmt die Gruselgeschichte
mit der Modeverbrechen-Polizei die mir Papa erzählt hat doch!!!“
(jaja....schon schlimm, wenn man den Klingelton seines eigenen Handys nicht
erkennt.....)
Vor Panik quiekend und zitternd versuchte er so weit wie nur möglich
von dem grausamen Geräusch wegzukrabbeln.
In diesem Moment bemerkte der etwas dümmliche Elb, dass er sich irgendwie...aber
auch nur irgendwie...beobachtet fühlte.Trotzdem kroch er weiter auf
dem Boden herum...hatte ich schon erwähnt, dass er dabei äußerst
schwul aussah??...Sein Blick fiel nun auf das Fenster, das offenstand. Doch
nicht nur das, sondern auch der Hosenstall des widerlichen Etwassss, das
sich genau dort hineinlehnte und das elbische Kriechtier beobachtete. Das
Etwas kam Lugu ein wenig bekannt vor. Hmmmh.....sah irgendwie wie ein Antichrist
Superstar aus.
Oder besser wie ein...ein...oh mein Gott!! Es war ein Marilyn Manson. „Och
männo!! Kein Wunder, dass der Hosenstall offen ist...rrrrhh!...diese
Mansons sind ja immer ein bisschen pervers...ich glaube, das liegt in ihren
Genen...ach naja.....dit is ja eijentlisch och wurscht, wa?“, brabbelte
der Elb und schloss abermals an diesem Tag eine Hausöffnung, in diesem
Fall das Fenster, wobei er nicht nur Mansons Arm oder so beschädigte,
sondern gleich seinen gesamten Oberkörper plus Kopf abtrennte. „AU
FEIN!“ brüllte Legolas, „Papa wird SO stolz auf mich sein!!
Vielleicht bekomme ich dann endlich mehr Geld von ihm und kann mir neue
Augenbrauen leisten!!“. Und so beschloss Leguan später mal auszuziehen,
um viele, viele Körperteile abzutrennen oder zu finden und somit seinen
Lebensunterhalt auf ehrliche Art und Weise zu verdienen, so wie es rechtschaffene
Existenzen im Elbenland zu tun pflegen. (Nebenjob auf 0,07 € tägl.
Basis)
~*~
Am nächsten Morgen im Badezimmer: Alles voller Dampf.
Die Luftfeuchtigkeit? Ungesund hoch! Warum? Legolas hat gebadet! Als Leguan
aus dem Wasser stieg und sich im Spiegel begutachtete fiel er vor Schreck
fast um. Die schönen Tattoos, einfach weg! „Wahrscheinlich war
doch ein bisschen zuviel Salzsäure im Wasser“, dachte Legolas.
„Aber irgendwie mussten diese ganzen Körperhaare doch mal weg!
(An welchen Stellen verschweigen wir jetzt mal dem Leser, weil wir nicht
für akute Übelkeit beschuldigt werden möchten.) Und professionelles
Entfernen auf der Ranch war zu teuer, außerdem gehe ich da sowieso
nie mehr hin!“ Aber zurück zu den Tattoos. Da Legolas nur noch
zwei hatte, beschloss er sich diese zu zerscheiden. Es würde zwar komisch
aussehen, aber das war ja egal.
-So! Sauber getrennt! Skeptisch betrachtete sich Legolas was er da wieder
in seinem Gesicht angerichtet hatte. Irgendwie ähnelte das langsam
einer Kriegsbemalung...
Da er als Elbenprinz kamikaze-Aktionen nicht aus dem Weg ging,
sondern sie nahezu herausforderte, beschloss Lesgie sich seinem Vater zu
zeigen (wie schon gesagt, er war nicht gerade mit Intelligenz gesegnet).
Aber wie sollte Legolas unerkannt bis zu ihm vordringen? –Das verlangte
höchstes strategisches Geschick!
~*~
...Die Wachen sahen sich grinsend an.
„Endlich schickt diese Puder-rosa-Ranch mal was Exotisches!“
Die zwei Männer tuschelten wie kleine Girlies und gafften die Frauengestalt
an, welche, vollkommen verhüllt in eine Burka, elegant in ihre Richtung
schritt und sie ansprach:
„Ich würde gerne zu Herrn Thranduril... er hatte um mich gebeten.“
Die beiden schwanzgesteuerten Hormonsklaven sahen sich an, als ob ihnen
jemand den Lieblingspudding vor den Nase wegfrisst. Dann war die geile Braut
also gar nicht für sie...? Und seit wann wusste der König von...
„Hallo! Könntet ihr beiden Deppen mich bitte durchlassen?!?“
„A-ach so... ja natürlich! Ääähm i-ich komm übrigens
aus L-L-Lorien.“
„Aha. Toll. Kannst ja stolz sein auf dich.“ (Wow! So viel Sarkasmus
auf einem Haufen! Das hätte man ihr gar nicht zugetraut!)
„U-u-und wann kommt unsere....... Bestellung???“
„In ein paar Minuten. Und jetzt lasst mich endlich durch!“
Legolas trat ein, nahm die Burka ab und war saumäßig
stolz auf sich. So cool hatte er noch nie geantwortet! Schade nur, dass
diese Burkas zurzeit wieder total out waren, sonst hätte er ja wohl
eine viel bessere Lösung für sein kleines Problemchen gehabt.
„...Was hatten die beiden Wachen überhaupt mit Bestellung gemeint?“
Lesgie wollte gerade anfangen zu grübeln, als auf einmal Thranduril
vor ihm stand.
„Hey, krass! Opfer! Du siehst phantastisch aus!
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Gibt es im Düsterwald überhaupt Burkas...? Egal.
Suse hat sich durchgesetzt (mit Fäusten, Füßen und Fingernägeln)
und wurde zur Co-Autorin ernannt. Unser Team besteht zurzeit aus Nadja (meiner
Freundin), Susanne (meiner Schwester), und mir (Eva).
Ach, noch was..........
SCHREIBT REVIEWS!!!!
BÜTTE!!!!!
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Kapitel 6
Essen macht nicht unbedingt dick...
Um seinem Sohn zu zeigen, wie stolz er auf sein Prachtexemplar
von Nachkomme war, schleppte Thranduril den kleinen minderbemittelten Angeber
in eine In-Eck-Kneipe, die komischerweise sogar seine eigene war...Eigentlich
wollte Legolas ja auf seine Figur achten und somit einige Schönheitsfehler
wieder wettmachen, die die plastische Chirurgie nicht zu entfernen vermochte.
Doch als er las, daß es gerade „BESONDERS KALORIENARME &
GARANIERT NICHT DICKMACHENDE CALAMARIS“ im Angebot gab, ließ
er sich doch zu einem kleinen Mitternachtsschmaus hinreißen. Natürlich
hatte Mister Nice Guy vergessen, zwischen seinem ganzen An-Sich-Selbst-Rumgezupfe
zu erwähnen, dass er eine kleine Portion bevorzugen würde. Somit
hätte er also theoretisch auch nicht überrascht sein dürfen,
als plötzlich ein Riesenbatzen Wabbel vor ihm auf dem Tisch lag. Das
angewiderte Gesicht konnte man ihm nicht verübeln. Und bestimmt hätte
ihm jeder andere erlaubt, das Essen wieder zurückzuschicken. Jeder
heißt aber nicht gleich Thranduril und so kam es, daß der abgemagerte
Diät-fanatische Elb von seinem eigenen Vater gezwungen wurde, die Kreatur
auf dem Tisch anzupieksen. Heulend und fast in Ohnmacht fallend nahm Legolas
die Forke und das Schlachtermesser ihn seine zittrigen Hände. Er setzte
an, um mit einem finalen Stoß ins Weiche seine eigene Angst zu überwinden.
Doch kaum hatte er es berührt, brach der Tisch plötzlich zusammen
und der ohnehin schon sehr große, unförmige Haufen auf seinem
Teller rollte sich zu seiner vollen Größe aus. Der Kellner kam
stammelnd angerannt, um zu gestehen, daß es sich hier wohl doch um
eine besonders gefährliche Riesenkrakenart handle (welche ganz zufällig
noch lebendig war).
...Upsi!
Der Riesenkrake packte Legolas mit zwei schleimigen Fangarmen um den Hals
und drückte fest zu. Auf seinen restlichen ‚Beinen’ rannte
er in der gesamten Kneipe rum. Legolas schleifte, nach Atem ringend, auf
dem Boden hinterher und versuchte den dancefloor möglichst wenig mit
seinem Designer-Pulli zu polieren. (geschätzte schleif-Geschwindigkeit:
15 km/h) Legolas hatte schon seine Gründe warum er fast-food hasste!
Nachdem er einige Minuten Lugus’ weißen Pullover übelst
verschmutzt hatte, verschleppte der Krake ihn in den Weinkeller, schloss
die Tür ab und versuchte Konversation zu machen.
Jörg (Name des Kraken): Üääähaa ööööä
hüüüüüüüüüületzschpkä...?
Lesgie glubschte nur dümmlich.
Jörg (beleidigt klingend): Dmpschäääääääklüö
eeelägmpf eeeeeeeek!
Legolas’ Beitrag zu diesem äußerst intelligenten Kommentar:
*glubsch*
Na da hatte Jörg schon bessere Gesprächspartner gehabt! So langsam
wurde er aber wütend!
Jörg: Kraaäl wüühööööö, LÖÖÖÖH!!!!!
Legolas, der sich normalerweise nur mit windigen Personen nachts in dreckigen
Bahnhofstoiletten traf, bekam nun langsam Angst, denn auf solch eine Art
von Gespräch war er nun wirklich nicht vorbereitet gewesen.
Um sich aus dieser unangenehmen Lage zu befreien, fing er an zu überlegen,
worüber er selbst schon sehr verwundert war, denn Nachdenken war nun
wirklich nicht sein Ding...außerdem strengte es immer so an.....Hach!...In
seinem Hinterstübchen rumorte immer wieder der Leitspruch einer besonders
weisen Frau, die er schon seit Jahren versuchte zu kopieren... „Halte
durch, Baby............... oder rette dich selbst!“. Leider war es
ihm nie gelungen, denn er scheiterte meist schon am einfachen 1 x 1. Wie
sollte er es dann erst schaffen, dieses Riesenviech abzulenken???
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Wir entschuldigen uns für dieses äußerst kurze Kapitel,
aber die Schreibblockade in unseren Köpfchen ließ sich einfach
nicht beseitigen.
Ps: der ach so gute Spruch von der Dame ist eigentlich Suses Lieblings-Spruch
...und bevor ich’s vergesse....
Feedbacks beißen nicht. (Nein, was für eine weise Erkenntnis...!)
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Kapitel 7
Flucht
Er versuchte es mit dem 1 x 0,5: „0,5 1,0 1,5 2,0 2,5
... ?“
Das Viech blieb unbeeindruckt.
Einziger Kommentar: „Ühhh Alllleeeeeeeeeeeeesäääää?“
Auch auf diese Frage wusste Legolas nichts zu antworten. So verharrten sie
eine Weile in dieser Stellung, bis dem Kraken einfiel, dass er ja ein Maschinengewehr
mithatte...
Also holte Jörg es schnell hervor und richtete es mit Kampgebrüll
(„ÜÜHHHAASSTTTEEEKKKKK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“)
auf den am Boden liegenden, mehr oder weniger kluge Gedanken ausführenden,
Legolas.
Als dieser checkte was da abging, sprang er entsetzt auf und scheiterte,
denn das Monster hatte seine Schnürsenkel zusammengebunden. Folge:
Legolas klatschte wieder zurück auf den Boden.
Die Situation spitzte sich immer mehr zu.
Nun fiel dem Jörg auch wieder ein, warum er das Gewehr auf Legolas
gerichtet hatte.
Richtig, er musste ja jetzt abdrücken.
Er tat es.
Buummmm!
Legolas fasste sich mit der rechten Hand an die Wunde an der rechten Schläfe.
Buummmm!
Legolas fasste sich mit der linken Hand an die linke Schläfe.
Buummmm!
Rechte Hand, linker Lungenflügel.
Buummmm!
Linke Hand, rechter Lungenflügel.
Buummmm!
Rechte Hand, linke Seite der Taille.
Buummmm!
Linke Hand, rechte Seite der Taille.
Buummmm!
Rechte Hand, rechte Arschseite.
Buummmm!
Linke Hand, linke Arschseite.
Legolas war am Ende.Total durchlöchert sank er in sich zusammen und
blieb regungslos am Boden liegen.
Erstaunt über diesen wirklich einwandfreien Bailando-Tanz von diesem
wahrscheinlich schwulen Würmchen steckte der Jörg die Waffe wieder
weg.
Weil er auch so tanzen wollte, beschloss er das Würmchen zu fragen,
wo es das gelernt habe.
Jörg klatschte ihm mindestens 5.723.535.568 mal eine, bis Lesgie wieder
zurechnungsfähig war.
„Uhhhäääaa? Djjy ssoonnaaatttuu jeeew?“
Legolas verstand natürlich wieder mal nur Bahnhof und murmelte deswegen
den einzigen Namen der ihm grad einfiel: „Nathnayèl....!“
Froh über diese Information und rundum gut drauf zog Jörg ab um
diesen Nathnayèl zu suchen, wer auch immer das war...
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Das mit dem Bailando Tanz war eine von Evas’ Lieblingsszenen in so
ner Mafia- Satire. War Witzig! Das heißt dieses, von mir allein geschriebene
Kapitel widme ich meiner einzigartigen, besten, total netten... Freundin
Eva! (Ich muss das so schreiben, weil sie sich das noch mal durchlesen wird
;-) )
Eure Naddl
Beitrag von Eva: Har.Har.Har. Ich bin sehr dominant... *lol*
...irgendwie scheint Legolas` Unsterblichkeit unsterblich zu sein....
...ob ich getrunken habe?
-NO KOMMENT!
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Kapitel 8
Schwerwiegende Verletzungen
Immer noch total groggy machte sich Lugu auf den Weg zurück
zum Palast, wo er hoffte seinen Bruder anzutreffen. Irgendwie hatte er schon
ein ungutes Gefühl... warum musste ihm ausgerechnet Nathnayèls
Name rausrutschen?!?
Vollkommen in Gedanken versunken tänzelte er den Flur entlang, als
er plötzlich mit etwas sehr Warmen (ich möchte behaupten Heißen)
zusammenstieß. Vor ihm standen zwei wahre Aphroditen! Die zwei Mädchen
waren so scharf gekleidet, dass Legolas schon vermutete, ihre Schränke
hätten unter besonders extremen Mottenbefall zu leiden...
„Na schau mal einer an, wen wir da haben!“ die Ladys musterten
Lesgie von oben bis unten.
Legolas war es ganz und gar unangenehm, dass sie ihm so auf den Schritt
glubschten und wollte so schnell wie möglich davon ablenken, in der
Hoffnung, dass ihm kein pupertäres Unglück passierte...
„Was sucht ihr eigentlich hier im Palast?“
„Dich!“ sie blickten Lesgie gierig grinsend an „Uns hat
da so ein gewisser Krake namens Jörg geschickt –er sagte er habe
sich zu bedanken, nach all den guten Tips, die du ihm gegeben hast... keine
Ahnung was er meinte....“
„Na toll“, dachte Lugu „zuerst bringt er mich fast um
und dann schickt er zwei Freudenmädchen, damit er freie Bahn hat um
Nathnayèl aus dem Weg zu räumen. Wahrscheinlich wird er demnächst
Daddy die Radieschen von unten angucken lassen!“ er runzelte die Stirn...
„Moment mal..... Freudenmädchen?“
Leg konnte sich dunkel daran erinnern, daß andere Lebewesen
irgendetwas mit diesem Begriff assozierten...aber was war das bloß?
So langsam kam er sich von der Welt verarscht vor, weil er immer so wenig
wusste. Er kam natürlich nicht darauf, daß es seine eigene Dummheit
war, die ihn vom Wissen und von intelligenten Menschen fernhielt.. „Hmmmm....
kann doch wohl nich so schwer sein, sich das zusammenzureimen... also: Freude
ist...... wenn ich Körperteile finde...........-Körperteilfindmädchen????“
LegoLooser war mit seinem Latein am Ende. Auf einmal spürte er eine
Hand auf seinem hart trainierten Hintern. Er drehte sich böse um und
blickte in die freundlichen Augen der beiden Grazien, die eine immer noch
mit ihrer Hand an seinem Arsch. „AAAAaaaaaahhhh!!! Pfoten weg von
meinem Po, du Schlampe!!! WAS WILLST DU VON MIR??????????????????“...so
fuchsteufelswild hatte ihn noch nie jemand gesehen!!!!!
„Hey, Mann reg dich ab!!! Bist du schwul oder was??????????“,
schnarrte eine der Luxustussen. „Errrrghhhh!!...Ich...ihr seid ja
doof!“...oh...man hätte seinen Augen nicht geglaubt, wenn man
es nicht selbst gesehen hätte! Denn schon war ein großes Gerangel
im Gange...Im Eifer des Gefechtes, oder besser gesagt im Zentrum dieses
Mädchengeschubses, brach Legolas doch wirklich einen Fingernagel!!!!
Winselnd sackte er zusammen und kroch in die nächste Ecke. Die Weiber
waren angesichts dieses Schwächlings leicht irritiert und machten sich
so schnell sie konnten vom Acker. Plötzlich kamen Wachen um die Ecke
geschossen. „Was ist los?? Wer hat hier so herzergreifend geschrien???“
...Einer der Wachleute schaute sich um und erblickte den völlig hilflosen
und in sich gekauerten Legolas, der immer noch schluchste. „Aaah!!
Da sitzt das Mädchen! Komm, Horst-Ingo! Hilf der Kleinen doch mal auf!!
Du siehst doch, daß es ihr nicht so gut geht!!“. Also watschelte
der große Kloß auf Legu zu. Dieser bemerkte natürlich mal
wieder nicht, daß er gemeint war und betrachtete sich äußerst
verwundert seinen verkrüppelten Fingernagel... auf dem Nagellack-Fläschchen
stand doch noch „extra nagelhärtend“ drauf! –Billigscheiße.
„Ach komm, mein Mädel! So schlimm kann das doch nicht sein, oder?“
endlich hatte Lesgie kapiert. Sie sahen ihn als Mädchen an!?!?!?!?!
Hysterisch kreischend sprang er auf und rannte heulend in sein Zimmer zurück.
Die beiden Wachen sahen ihm kopfschüttelnd hinterher „Typisch
pupertierende Teenies! Sollten mal langsam lernen, sich zu beherrschen...“
~*~
In seiner Single-Bude schmiss Legolas sich vollkommen fertig
aufs Bett. Nach einer halben Stunde Flennen hatte er sich langsam wieder
eingekriegt. Warum hielten sie ihn immer für ein Girlie??? Er sah doch
verdammt noch mal nicht wie diese ganzen Skihäschen vom Caradhras aus!!!
Das konnte nur an seiner Frisur liegen. Mit Grabesmiene griff er vollkommen
verzweifelt und keinen Ausweg mehr wissend zur Schere....
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Na? Was denkt ihr? Ob wir wohl getreu dem Motto „Schnipp, schnapp,
Haare ab!“ verfahren werden, oder seine Mähne doch noch zu retten
ist...?
Surprise, surprise! :-#
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