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Biographie Stats | Biographie | Fakten
Voller Name: Orlando Jonathan Blanchard Bloom
Kinder: einen Sohn (Flynn), geboren am 07.01.2011 Es begann alles mit einem Mann in Strumpfhosen - im doppelten Sinne. 1993 zog er dann nach London um seine Pläne zu verwirklichen. Bloom trat dem "National Youth Theatre" für zwei Saisons bei, erhielt dann aber ein Stipendium an der "British American Drama Academy". Nachdem er dieses Stipendium beendet hatte spielte er die Hauptrolle in "A Walk in the Vienna Woods" Durch diese Rolle gelang ihm die Aufnahme an der "Guildhall School of Music and Drama". Man kann also mit gutem Gewissen sagen, dass Orlando eine klassische Schauspielausbildung genossen hat. In dieser Zeit war er in zahlreichen Theaterstücken zu sehen, wie z.B. Mephisto, Die Möwe, Antigone, Onkel Vanya und Die Trojanischen Frauen. Und schließlich bekam er, kurz vor seinem Abschluss an der Guildhall, das Angebot schlechthin: Eine Einladung zu einem Casting von "Herr der Ringe". Eigentlich sprach er für die Rolle des "Faramir" vor - per Video. Einige Monate später trafen sich Regisseur Peter Jackson und seine Partnerin Fran Walsh mit Orlando. Wieder schlüpfte er in die Rolle des Faramir, diesmal aber unter der Regie von Peter. Schließlich bekam Orlandos Agent den langerwarteten und teils gefürchteten Anruf: Orlando würde die Rolle nicht bekommen. Diese ging an den Australier David Wenham. Aber während seines Besuches in London war Jackson klar geworden, dass er in Orlando den perfekten Legolas gefunden hatte. Und so kam es, dass Orlando schließlich für die Rolle des jungen Elben vorsprach - und sie bekam. Insgesamt 18 Monate verbrachte er am Set des "Herrn der Ringe", 18 Monate Neu Seeland. Obwohl es sicherlich hart für die gesamte Crew war, über so lange Zeit mit nur einem Projekt beschäftigt zu sein trug die harte Arbeit schließlich Früchte: Orlando hatte seinen Durchbruch, nicht unerwartet, da es von vornherein recht klar war, dass der Film (bzw. die Filme) ein weltweites Kinopublikum ansprechen würden.
Nachdem er seine Arbeit am "Herrn der Ringe" beendet hatte machte sich Orlando auf die Suche nach neuen Projekten, und es war jetzt nicht mehr allzu schwer für ihn, geeignete Aufgaben zu finden. Unter der Regie von Ridley Scott arbeitete er im Kriegsfilm "Black Hawk Down" mit. 2002 wurden "Ned Kelly", an der Seite von Heath Ledger, wo er den besten Freund des Protagonisten verkörpert, sowie "The Calcium Kid" (Drehort London) abgedreht, gefolgt vom höchst erfolgreichen ersten Teils von "Pirates of the Caribbean" (Fluch der Karibik) an der Seite von Johnny Depp, wo Orlando Will Turner, einen Schmied-der-zum-Piraten-wird verkörpert. Fortsetzungen folgten 2006 und 2007. 2004 spielte er an der Seite von Brad Pitt und Diane Kruger den Paris in Wolfgang Pertersens Verfilmung von Troja. 2006 war er als Paolo im Film „Love and other Desasters“ zu sehen und 2009 spielte er im Episoden-Film „New York, I Love your, einer Fortsetzung von „Paris, je t´aime“ die Rolle des David Cooler. 2010 stand er für das Drama „Main Street“ vor der Kamera und verkörperte einen Rocksänger im Streifen „Sympathy for Delicious. Im August 2010 begannen in Würzburg die Dreharbeiten zur Neuauflage von „Die drei Musketiere“ in der Orlando die Rolle des Herzog von Buckingham übernimmt. Außerdem wurde bekannt, dass er für die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens „Der kleine Hobbit“ noch einmal in einer kleinen Rolle nach Mittelerde zurückkehren wird.
Orlando (Spitzname: Orli) Bloom wurde am 13 Januar 1977 in Canterbury, Kent, England geboren. Er hat eine Schwester, Samantha (ist ebenfalls Schauspielerin). Orlando wuchs in dem Glauben auf, der Anti-Apartheits Kämpfer und Autor Harry Bloom sei sein Vater, doch wie sich herausstellte ist es alles noch viel komplizierter als dies: Harry Bloom verstarb, als Orlando 4 Jahre alt war. Orlando wurde relativ religiös aufgezogen, wobei seine Mutter ihn zum christlichen Glauben hin erzog und ihn und seine Schester Bibelstellen aufsagen ließ. Orlandos vermeintlicher Vater Harry gehörte nach einigen Berichten dem jüdischen Glauben an. Seine Hobbys sind meist von der gefährlicheren Sorte: Orlando liebt sky diving, bungee-springen (was er während des Drehs in Neu Seeland des öfteren tat), paragliding, surfen und snowboarden. Orlando war einst kurz davor, nicht mehr unter uns zu weilen: Vor vier Jahren stürzte er aus einem Fenster und fiel drei Stockwerke tief. Er brach sich den Rücken und man sagte ihm, dass er vielleicht nie mehr laufen könne. Dann wurde er operiert - und 12 Tage später verließ er das Krankenhaus. Gehend. Er war für lange Zeit Vegetarier, aber nachdem er feststellte, dass eine Portion Fleisch die Woche helfen könnte, seine immer noch beträchtlichen Schmerzen durch den Bruch seines Rückens vor einigen Jahren zu lindern, hat er sich jetzt darauf festgelegt, einmal die Woche ein Steak zu essen. Für kurze Zeit soll er mit dem britischen Model Jemma Kidd gegangen sein, Gerüchte diesbezüglich halten sich jedenfalls hartnäckigst im Internet. Sicher ist, dass sich die beiden mindestens einmal zusammen ablichten ließen. 2003 kam er mit Kate Bosworth, ebenfalls Schauspielerin, zusammen, die Beziehung hielt 2 ganze Jahre. Anfang 2005 einigten sich die beiden, "etwas auf Abstand" zu gehen. Sie fanden allerdings wieder zusammen, trennten sich dann aber im Herbst 2006 offiziell. Seit 2007 ist Orlando mit dem australischen Model Miranda Kerr zusammen. Am 21. Juli 2010 heirateten die beiden still und heimlich, bald darauf, am 7. Januar 2011 wurden die Beiden Eltern eines kleinen Sohnes. In einem Interview ließ er außerdem verlauten, dass er seine Jungfräulichkeit schon im zarten Alter von 14 Jahren an eine "englische Rose" verlor. Orlando hat vier Tattoos. Eines davon zeigt die elbischen Buchstaben für "Neun", die sich mit Außnahme des Gimli Darstellers Rhys-Davis alle neun Gefährten des "Herrn der Ringe" als Erinnerung an den Rekorddreh an verschiedenen Stellen stechen ließen. Von den Lesern des britischen F.M Magazins wurde Orlando 2001 unter die Top 50 der "sexiest Brit Actors" gewählt. Seit dem Erscheinen des HdR führte Orlando wiederholt mehrere Listen dieser Art an. Es ist nicht bekannt, was Orlando für seine Arbeit am Herrn der Ringe erhielt. Kürzlich wurde jedoch veröffentlicht, dass er in den am Anfang seiner Karriere innerhalb von 2 Jahren (2001/2002) die stolze Summe von über 2,5 Millionen Pfund (ca. 3,75 Millionen Euro) verdiente. Es wird gesagt, Orlando habe mit 16 seine schulische Laufbahn abgebrochen um sich vollkommen der Schauspielerei zu widmen. Orlando war leicht leseschwach in der Schule. Er gab zu, verschiedene Buchstaben anfangs nur schwer unterscheiden zu können.
2010 verlieh ihm die Universität von Canterbury den Ehrendoktor. Es war die erste Abschlussfeier in Orlandos Leben. Zwar hat er bereits einen Abschluss der Musik- und Theaterschule Guildhall in London, allerdings verpasste er diese Abschlussfeier aufgrund der Dreharbeiten zum „Herr der Ringe“. Als Anerkennung seines dauerhaften Einsatzes für die Rechte von Kindern, wurde Orlando im Oktober 2009 zum UNICEF-Ehrenbotschafter ernannt. Er unterstützt UNICEF-Hilfsprojekte unter anderem in Nepal, Russland und Bosnien und engagiert sich seit Hurrican Katrina New Orleans verwüstete für die Kinder der Stadt. 2010 erhielt er für seinen Einsatz den Charity-Bambi. Fakten über den Herr der Ringe Dreh: Legolas Haarfarbe wurde schon seit langem unter Tolkienfans debattiert. Die einen sagen, er sei blond, die anderen sagen, er sei dunkelhaarig wie Orlando von Natur aus. Im Film jedenfalls entschied man sich für eine Art Zwischenlösung: Legolas alias Orlando ist aschblond, mit helleren und dunkleren Strähnen und dunklen Augenbrauen. Doch das lange, glatte Haar, dass wir in den Filmen bewundern können ist nicht echt - Orlando trug Perücken. Dazu musste er sich den Kopf rasieren, so dass nur noch ein Mohikaner übrigblieb. An diesem wurden die blonden Perücken befestigt. Außerdem verlagerte man seinen Haaransatz etwas nach oben. In den 18 Monaten verwendete er mindestens acht Perücken - jede zu einem Preis von geschätzten dreitausend Dollar. Und noch eine Überraschung, die vielleicht einige junge Damen und Herren (wir leben ja in modernen Zeiten) besonders treffen wird: Diese babyblauen Augen, die wir im Herrn der Ringe sehen können sind nicht Orlandos "echte" Augen - seine natürliche Augenfarbe ist dunkles Braun. Für den Film benötigte man aber stechend klare Elbenaugen... und verpasste Orlando Kontaktlinsen. Die Gerüchte sind wahr, die neun Gefährten aus dem Film wurden auch im wirklichen Leben zu Freunden. Um ein Andenken an den Dreh zu behalten ließen sie sich (mit Ausnahme von Gimli Darsteller John Rhys-Davis, der schickte seinen Stuntman) an verschiedenen Stellen das elbische Zeichen für "Neun" stechen. Die Rolle des Legolas war eine körperliche Herausforderung, bewegt sich der Elb doch während der gesamten Trilogie nach einem bestimmten Schema, ruhigen, flüssigen Bewegungen die an eine Raubkatze erinnern. Orlando musste zuerst das Bogenschießen und dann wie alle anderen Elbendarsteller die Bewegungen richtig erlernen. Für die Rolle des Legolas im speziellen lernte er den Martial Arts Kampf mit zwei Schwertern, eine Mischung aus alten europäischen und asiatischen Kampftechniken. |
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