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Den Jäger erlegen
-eine Fanfiction von Sleepy
Tiger
Anmerkungen der Verfasserin:
An alle HdR Kenner: Ich gehe sehr unbefangen
und unbekümmert mit diesem heiligen Stoff um (heißt: Ich
hab' die Bücher noch gar nicht gelesen *geht in die Ecke und
schämt sich*). Seid mir nicht böse!!!! Ich bin nur eine
völlig verstörte, gelangweilte, lebensmüde, erbärmlich
verarmte, faule, vergeßliche, doofe Studentin, die keine Ahnung
von Rechtschreibung und Grammatik hat...leider will mich keine Irrenanstalt...
Disclaimer: Herr der Ringe habe ich
mir nicht ausgedacht, nein, das war Mr. Tolkien persönlich, deswegen
verdiene ich mit dieser kleinen Geschichte kein Geld...so 'n Mist
aber auch...
Warnung: Abdeckung bereithalten! Ich
zahle keinen Schadenersatz für ersoffene Keyboards, ob in Lachtränen
oder Sabber. Die Normalversion deieses Kapitels enthält nicht unbedingt
jugendfreien Inhalt.
Aus diesem Grunde habe ich die "brisantesten" Stellen entfernt
- was aber natürlich der Geschichte nichts gutes tut.
Schlussendlich hat aber jeder selbst zu entscheiden, welcher Version
man sich zugetan fühlt.
Kapitel
23
JUGENDFREIE VERSION
Milin cen
Legolas kniete vor ihr und sagte lächelnd:
"Oberon wollte, daß ich es selbst herausfinde."
Asani sah ihn überrascht an. "Warum denn...das..."
Ihr Lächeln erstarb noch, während sie die Frage stellte.
Sie blickte ihm lange in die Augen. Lächelnd erwiderte er ihren
entsetzten Blick. Einen Wimpernschlag später war sie aufgesprungen.
Aber Legolas war wie gewöhnlich schneller und hatte mit so
einer Reaktion gerechnet. Er schlang einen Arm um ihre Taille und
riß sie zu Boden. Sie sträubte sich gewaltig und konnte
ihn einige Male von sich stoßen, aber immer wieder bekam er
sie zu fassen. Schließlich saß er auf ihr und klemmte
ihre Beine zwischen seinen Knien ein. Ihre Hände hielt er über
ihren Kopf fest. Beide atmete heftig ein und aus, als sie sich unerbittlich
in die Augen sahen.
"Das war nicht fair!" warf sie ihm wütend vor.
"Betrachtet Ihr Euch als erlegt, Asani mo Ifrey?" fragte
er nah an ihren Lippen.
"NEIN!!!"
"Ihr wollt also geschwängert werden?" fragte er grinsend.
Er neigte sich noch tiefer zu ihr herunter und rieb seine Nase an
ihre. "Ich täte es sehr, sehr, sehr gerne."
"Wagt es ja nicht!" schrie sie hysterisch und bäumte
sich wild auf. Das hätte sie vielleicht besser nicht tun sollen,
denn das dünne Band, das vorne ihr Mieder zusammenhielt, zerriß
mit einem Knall. Entsetzt erstarrte sie mitten in der Bewegung,
denn das glatte Band rutschte aus den Ösen und sie fühlte,
wie das steife Material des Mieders von ihrer Haut fiel. Wegen des
Wetters trug sie nicht einmal ein dünnes Hemd darunter, was
ihr jetzt zum Verhängnis wurde.
"Oh", meinte Legolas nur. "Es war wohl etwas zu straff."
"Laßt mich los!" zischte sie zu Tode verlegen.
Legolas dachte nicht daran und blieb, wo er war. Er lachte sogar
leise. "Beweg dich nicht so sehr..." Ein schelmisches
Funkeln trat in seine Augen und er neigte sich gefährlich nahe
zu ihr hinunter. "...Sonst kann ich das machen." Ohne
den Augenkontakt zu unterbrechen, drückte er einen Kuß
auf die Wölbungen ihres Busens. Sie fuhr zusammen, als er sachte
in das weiche Fleisch biß und dann mit der Zunge darüber
strich.
"Was macht Ihr da?" fragte sie entsetzt. Sie hielt überrascht
inne. Ihre Stimme klang gar nicht so wie ihre. Völlig zittrig
und nicht mehr als ein Hauch. Angst und Panik woben sich schleichend
in ihre Gedanken. Wenn er sie mit so kleinen Liebkosungen aus der
Fassung brachte, was würde passieren, wenn er weitermachte?
"Ist es nicht offensichtlich?" fragte er zurück und
zog gnädig das Mieder wieder zusammen. Sie atmete erleichtert
aus, daß er sich wieder aufrichtete. Aber es gefiel ihr nicht,
daß sie ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war. Außerdem
verärgerte sie es maßlos, daß seine Hand auf ihrem
Busen lag.
"Ich frage dich noch einmal", wisperte er und seine Lippen
streiften ihre. "Betrachtest du dich als erlegt, Asani?"
Er schien erst einmal keine Antwort zu wollen, denn er verschloß
ihren Mund mit einem Kuß. Es war nichts leidenschaftliches,
nur ein zärtliches Berühren ihrer Lippen. Langsam ließ
er ihre Handgelenke los und erwartete fast, daß sie wieder
ausbrach, aber sie blieb liegen und blickte ihn stirnrunzelnd an.
Sie schüttelte trotzig den Kopf, aber er sah, wie feucht ihre
Augen waren. Sie schlucke heftig und zitterte sehr. Ohne ein weiteres
Wort glitten seine Hände von ihren Handgelenken über ihre
Arme hinunter ihrer Taille. Sie zuckte etwas, als sich seine Hände
unter das Mieder schoben.
"Warum tust du mir das an?" fragte sie leise.
"Ich würde dir nie etwas antun, Asani", versicherte
er sanft.
"Und was ist das hier?"
"Ich liebe dich."
"Wie willst du das wissen?" fragte sie aufgebracht. "Wir
kennen uns erst so kurze Zeit!"
"Meine Liebe zu dir hat nichts mit Zeit zu tun", erwiderte
er ernst. "Ich liebe dich, weil du mich gerettet hast."
"Dann ist das nur Dankbarkeit und nicht Liebe!"
"Ich bin dem Schicksal dankbar, daß er dich zu mir schickte",
entgegnete er ruhig und schob dabei ihr Oberteil von ihren Schultern.
Seine Fingerspitzen streichelten die Linie von ihrem Hals bis hinunter
zu ihrem Bauchnabel. "Du hättest mich auch in dieser Zelle
verrotten lassen können, aber du kamst zu mir und dafür
liebe ich dich ewig."
Fassungslos sah sie an, während die Tränen in Überfluß
über ihr Gesicht rannen. Er schob die Arme unter ihrem Rücken
und zog sie in eine sitzende Position. Das Oberteil fiel herunter
und nur das lange Haar bedeckte sie. Beschützend legte er die
Arme um sie und drückte sie an sich. "Du hast dich damals
für mich entschieden und ich mich nun für dich. Wenn ich
dich dafür erlegen muß...so sei es."
Asani erwiderte daraufhin gar nichts und versuchte ihr lautes Schluchzen
an seiner Schulter zu ersticken. Ihre Hände krallten sich in
seine Sachen und ihre Tränen durchnäßten sie.
"Ah, jetzt habe ich dich zum Weinen gebracht", seufzte
er. Seine Hand strich zärtlich über ihren nackten Rücken.
Hin und wieder hauchte er einen Kuß auf ihren schwarzen Schopf.
"Das wollte ich nicht."
Sie antwortete mit etwas, das nach "was hast du erwartet?"
klang und schlug gegen seine Schulter, als er leise lachte. Er zog
ihren Kopf an den Haaren sanft zurück und küßte
sie auf den Mund. Sachte berührten seine Lippen ihre, die von
ihren Tränen salzig schmeckten. Liebevoll leckte er nassen
Lippen von dem Salz frei und begann überaus zärtlich an
ihnen zu nagen. Seine Hand strich gefährlich nah an ihrem Busen
vorbei. Sie zitterte bei dieser kleinen Berührung, kniff die
Augen zu und wandte schluckend das Gesicht von ihm ab, als ertrüge
sie ihn nicht.
"Wenn du willst, höre ich auf", sagte er leise. Er
hoffte inständig, daß sie sich jetzt nicht zurückzog.
Aber andererseits wollte er sie nicht bedrängen. Sie schien
schon von seiner Liebeserklärung völlig verstört
zu sein. So sehr er sie im Moment begehrte, so sehr wünschte
er sich auch, daß sie ihn haben wollte. Daher hielt er betroffen
inne, als sie sich aus seiner Umarmung löste. Er sollte sie
gehen lassen, ihre Entscheidung akzeptieren und geduldig auf eine
Antwort warten...gleichgültig, wie lange sie dazu brauchen
würde. Aber er schaffte es nicht. Er konnte in diesem Moment
einfach nicht edelmütig sein. Bevor er es verhindern konnte,
hielt er sie an den Oberarmen fest und zwang sie, ihn anzusehen.
"Nein...bitte, geh nicht..."
"Ich habe nie...ich meine, ich bin nie mit jemanden..."
stotterte sie verschämt und zerknüllte das kostbare Material
seines Hemdes noch mehr, als sie sich nervös auf die Unterlippe
biß. "Ich weiß nicht, was ich tun soll."
Legolas atmete tief durch, um sich zu beruhigen, aber statt dessen
wollte er vor Freude schreien. Er zog sie zurück in seine Arme.
Sanft legte er eine Hand auf ihre Faust und löste ihre zittrigen
Finger von dem Stoff. Ihr in die Augen blickend küßte
jeden Finger und drückte seine Lippen auf ihre Handfläche.
Ein schelmisches Lächeln ließ seine Augen aufblitzen.
"Mach, was du willst..."
Sie blickte ihn abrupt an und schniefte leise. "Wirklich?"
Er lächelte breit. Sie klang ziemlich eifrig. "....wenn
du mir hilfst."
"Wobei?"
"Beim Ausziehen."
"Oh." Sie blinzelte verlegen und errötete erneut.
"Gut...von mir aus."
Schmunzelnd küßte er ihre Nasenspitze und öffnete
dabei die Knöpfe am Kragen. Während er sie auf den Mund
küßte und verspielt an ihren Lippen knabberte, nahm er
ihre Hände und führte sie zum Hemdsaum. Den Wink verstehend
hob sie etwas zögernd das Hemd hoch und zog es ihm dann über
den Kopf. Sein Hemd wie ein Schutzschild an ihre Brust haltend starrte
sie mit großen Augen auf seinen nackten Oberkörper.
"Bin ich so fürchterlich?" wollte er wissen und nahm
ihr das Hemd aus den Händen. Nachlässig ließ er
es auf den Boden fallen. Er legte ihre Hand auf seine Brust. "Ich
bin auch nur aus Fleisch und Blut. Siehst du?"
Sie nickte schüchtern und strich mit den Fingerspitzen über
seine nackte Haut. "Du bist so warm." Erstaunt zeichnete
sie die Linien der Muskeln an seinem Bauch und Brustkorb nach. Sie
preßte die Handfläche auf die Stelle, wo sein Herz wie
verrückt raste.
"Darf ich dich küssen?" fragte sie zaghaft.
Er nickte lächelnd und kam ihr schon auf halben Weg entgegen,
als sie den Kopf plötzlich senkte und ihre warmen Lippen auf
eine Brustwarze drückte. Ein Zittern ging durch seinen ganzen
Körper und überraschtes Keuchen verließ seinen Mund,
das sich bald in ein leises Lachen verwandelte, als Asani fragend
zu ihm hochblickte. Machte sie sich etwa Sorgen, daß sie zu
forsch war, und daß es ihm mißfiel? Wußte sie
denn nicht, daß sie alles mit ihm machen konnte? Mit einem
aufmunternden Lächeln gab er ihr zu verstehen, daß sie
ihn überall küssen konnte, wo sie wollte.
Sie verstand wohl, denn diese Röte tauchte wieder auf ihren
Wangen auf. Ihre Hände lagen auf seiner Brust und glitten langsam
über seine Rippen hinunter zu seinen schmalen Hüften.
Ihre Finger kosten jeden Millimeter seiner Haut. Ihre Neugier auf
und ihr Erstaunen über ihn entzückte ihn. Sie tat nichts,
außer ihn zu streicheln. Aber mit so einer Zärtlichkeit,
daß es ihm das Herz brach. Er fühlte sich begehrt und
geliebt. Die Augen schließend versuchte er sich zu erinnern,
was er machen mußte. Atmen...genau, er mußte atmen.
Bebend holte er Luft, als ihre Hände ebenso langsam über
seinen Rücken glitten. Seufzend schlang sie die Arme um ihn
und legte ihr Kinn auf seine Brust.
"Ich darf dich küssen?" fragte sie sicherheitshalber.
"Überallhin?"
"Ja", sagte er lachend. Seine Stimme zitterte vor Erwartung.
Sogar seine Hand bebte, als er mit ihr über ihr Gesicht strich.
"Überallhin."
"Gut." Sie lächelte glücklich und sah ihm ins
Gesicht, als sie einen Kuß auf sein Brustbein setzte. Der
nächste etwas tiefer und der übernächste noch ein
wenig tiefer...
Sie hörte beim Bauchnabel auf.
[... ca. 2 Seiten Beschreibung dessen,
was eben so passieren kann, wenn ein Elb auf eine Ifrey trifft...
und viel passiert. Hinterher: ]
Er stützte sich auf seine Ellbogen
und sah ihr besorgt ins Gesicht. Sie hatte ihn gerettet, aber was
war mit ihr?
Ihr verträumtes Lächeln und dieses Strahlen in ihren Augen
beruhigten ihn jedoch bald wieder. Lächelnd strich er die feuchten
Strähnen aus ihrem Gesicht und tupfte hier und da einen Kuß
hin. "Milin cen, Asani."
Sie sah ihn fragend an, aber er lächelte nur und wiederholte:
"Milin cen."
"Von mir aus", flüsterte sie seufzend und brachte
ihn damit zum Lachen. Müde zog sie ihn zu sich herunter und
gab ihm lächelnd einen Kuß, ehe sie mit einem kleinen
Seufzer einschlief.
Ende des 23. Kapitels
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
* * * * * * * * * * * * *
So, hier ist nun endlich meine NC-17 Debüt! Ich möchte
mich nicht weiter dazu äußern, weil ich zu beschäftigt
bin, um mir ein Erdloch zu suchen.
An dieser Stelle möchte ich noch Lialynne dafür danken,
daß sie gerade Sindarin lernt. Ansonsten gäbe es niemanden,
der mir freiwillig sein übersetztes Liebesgeflüster überlassen
würde...ODER?
Kostproben von Lialynnes Schwerstarbeit aka Übersetzungen:
Glinno nin. - Schau mich an. (in dieser Fassung nicht enthalten)
Im sí. - Ich bin hier. (-"-)
Milin cen. - Ich liebe dich.