OBL als Startseite | Lesezeichen setzen Deutschlands größte Orlando Bloom, Legolas und Will Turner Seite - die beste Adresse zum Thema. Bilder, Downloads, Artikel, Community und noch vieles mehr
 

SPACE VIEW 6/02 (November/Dezember 2002)
Orlando Bloom – Ein Armani-Elb macht Karriere

Das, was dem kürzlich noch unbekannten Schauspieler Orlando Bloom passiert ist, kann man bedenkenlos als Blitzkarriere bezeichnen. Denn er benötigte nur wenige Wochen, um vom Schauspielschüler zum Superstar aufzusteigen! Als der blonde Elb Legolas wurde er weltberühmt und kann sich seitdem vor Angeboten kaum mehr retten. Der 25-jährige Brite erinnert sich noch genau an den bedeutenden Moment: „Ich bekam den entscheidenden Anruf zwei Tage vor meinem Abschluss an der Guildhall und hab vor Freude das gesamte Viertel zusammengeschrieen. Achtzehn Monate in Neuseeland, es hätte nicht besser kommen können!“
Eigentlich sollte er für die Rolle als Faramir (Boromirs Bruder) vorsprechen, aber als Regisseur Peter Jackson ihn sah, bat er ihn gleich noch einmal, für Legolas vorzusprechen.
Orlando Bloom musste hart für die Rolle des athletischen Elbenkriegers trainieren, der nicht nur mit Pfeil und Bogen oder Dolchen kämpfen, sondern auch gefährliche Reitszenen absolvieren musste, bei denen er sich prompt eine Rippe brach. „Wir haben diese Szene fünfmal gedreht. Viele Orks und Uruk-Hai waren um uns herum, ich saß mit Brett Beattie (Stuntdouble von Gimli-Darsteller John Rhys-Davies) auf einem Pferd, das nicht mehr anhalten wollte. Ich sprang also ab, bin unglücklich auf einem Felsen gelandet und Brett auf mir drauf.“
Dieses Erlebnis rief schlechte Erinnerungen bei Orlando hervor, der als 21-jähriger einmal vom Balkon eines Freundes stürzte – aus dem dritten Stock. Für einige Tage war damals unklar, ob er jemals wieder Laufen könne. Seit diesem Ereignis versucht Orlando so intensiv zu leben, wie es nur geht, ganz nach dem Motto: „Jeder Tag könnte mein letzter sein.“
Wenn er am „Herr der Ringe“-Set einige Stunden Freizeit hatte, trieb es ihn auf die schneebedeckten neuseeländischen Berge zum Snowboard fahren, oder er stürzte sich wahlweise von Brücken (natürlich mit Bungee-Seil) oder aus Flugzeugen (natürlich mit Fallschirm). Und das, obwohl Produzent Barrie Osborne alle Schauspieler in einem Brief gebeten hatte, auf Extremsportarten zu verzichten. Orlando gelang es sogar, Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen zum Surfen in Lyall Bay (Neuseeland) zu überreden, obwohl der vorher noch nie auf einem Surfbrett gestanden hatte. Einen Tag später tauchte Mortensen mit einem gewaltig geschwollenen Gesicht am Moria-Set auf und sein rechtes Auge sah aus wie nach einem Boxkampf. An dem Tag konnte nur Aragorns linke Gesichtshälfte gefilmt werden.
Aber niemand war Orlando lange böse, und gegen Ende der Dreharbeiten ließen sich fast alle Hauptdarsteller zu einer weiteren „Dummheit“ überreden. Denn es war Orlando, der die Idee entwickelt hatte, dass sich alle „Gefährten“ als Andenken an die Dreharbeiten eine elbische Rune tätowieren lassen könnten. Was dann ja auch in die Tat umgesetzt wurde.
Für eine Freundin hat der smarte Darsteller, den die Kostümbildnerinnen in Neuseeland liebevoll „Armani-Elb“ tauften, momentan gar keine Zeit, ganz zum Bedauern seiner weiblichen Fans.
“Während der Dreharbeiten von HdR hatte ich kurz eine Freundin, aber die Entfernung war einfach zu groß“, verriet er in einem Interview. „Wir haben uns getrennt und nun bin ich ein glücklicher Single.“
Über fehlende Job-Angebote kann sich der Herzensbrecher wirklich nicht beschweren. Seit dem 10. Oktober macht Orlando in Ridley Scotts Kriegsdrama „Black Hawk Down“ eine gute Miene zum bösen Kriegsspiel. Außerdem hat er gerade in Australien die Dreharbeiten für „The Kelly Gang“ abgeschlossen und steht zur Zeit als „The Calcium Kid“ in London vor der Kamera. Demnächst wird er zusammen mit Johnny Depp in dem Disney-Abenteuer „The Pirates of the Caribbean“ den Säbel schwingen. Ein schwer beschäftigter Elb auf dem Weg zum Ruhm.

Zurück zum Artikelindex





 

 

 nach oben

Wir sind nicht Orlando Bloom, gehören nicht zu seinem Management und stehen auch sonst in keinerlei Kontakt zu ihm. Briefe und Mails an ihn können von uns nicht weitergeleitet werden. || Disclaimer | Impressum
Texte, Layout und Grafiken Copyright © 2002-2010 OBL.
Design & Inhalte by Verena und dem OBL Team

Seite optimiert für: [Firefox] [1024x768] [JavaScript] [Muchos Colores] [Verdana]

Proudly Hosted by All-Inkl.com

Besucher seit dem 6. Februar 2002

 

 

nach oben