Orlando Bloom: Der
teuflische Elb
Ursprünglich erschienen im Tatler Magazin
vom Januar 2002
Mit seinem teufelsähnlichem Charm, ist
er der König der Tolkien Triologie.
Ein Hoch auf Orlando Bloom, meint Kate Bernard Basking
heute in der Carlifornia Sunshine.
Orlando Bloom musste einen langen Weg
bewältigen seit er in dem wohl als schrecklich zu
bezeichnenden Krankenhausdrama "Casualty" auftauchte.
Aber da gut Ding weile haben will ist
er nun tatsächlich – in Form eines adligen Elben,
nämlich als Legolas Grünblatt – in der Fantasy-Film-Triologie
des Jahrzehnts, dem Herrn der Ringe, erschienen.
Der elfische 24-Jährige bekam die Rolle des Legolas
48 Stunden bevor er seinen Abschluss an der Guildhall
in London erhielt, wo er Dramaturgie/Schauspiel gelernt
hat. Bald befand er sich in einem Flugzeug nach Neuseeland
mit Billy Boyd (Peregin „Pippin“ Tuk), wo sie Cate
Blanchett, Liv Tyler und andere Mittelerde- Darsteller
kennenlernten, für einen intensiven 18-monatigen-Dreh
aller 3-Filmteile.
Geboren in Canterbury, beschloss der
junge Bloom, dass die ganze Welt eine Bühne war, als
er realisierte, dass Christopher Reeve Superman spielte:
„Ich wollte einer dieser Larger-Than-Life bzw. Helden-Charaktere
sein.“
Obwohl er als Kind das lesen von Tolkiens Büchern
aufgab, wurde der Text während des Drehens wie eine
„Bibel“ für Bloom.
„Wir haben nicht in der Reihenfolge der Bücher gedreht
und sprangen von einem Film in den nächsten, so half
mir das Lesen, mich selbst visuell vorzustellen.“
Bloom liebte die Gefahr und fing an, mit Boyd und
anderen Mitgliedern der Besetzung, den „surfenden
hobbits“, wie er sie neckte, zu surfen.
Eine kleine Anektote aus dieser Zeit: Boyd flippte
angeblich aus während sie nachts surften, weil er
eine Seehundflosse mit der Flosse eines weißen Hais
verwechselte und stellte unseren Helden zwischen sich
und die hai-einbildung.
Der tier-liebende Bloom, der seine Hündin Maude wie
verrückt vermisst wenn er im Ausland ist, wimmerte
noch nicht einmal. Selbstverständlich nicht.... wie
es sich für elbische Helden eben gehört.
Vielen Dank an Helen für die Übersetzung!