Er gewann den Empire und den MTV Award.
Er erschien im Gap-Spot für Cameron Crowe.
Er hat die Studios mit seinem gewachsenen Bart verlassen
und bekommt Anerkennung in seinem demnächst erscheineden
Film Ned Kelly.
Es waren verrückte 6 monate für den 25-jährigen
aus anterbury stammenden jungen Mann, aber es hätte
auch ganz anders kommen können.
Wenn der Guildhall-Student die Rolle, für die
er bei Peter Jacksons Triologie vorgesprochen hatte,
nicht bekommen hätte, hätte noch niemand
von ihm gehört – bis jetzt.
Bloom war eigentlich an der Rolle des Faramir interessiert,
der bis zu den „Zwei Türmen“ noch
nicht auftritt, und lernte den Auditions-Text dieser
Rolle.
„Dann kam ein Anruf, dass Faramir nicht merh
für mich möglich war, und ob ich als Legolas
vorsprechen könnte?! Ich war wie 'Yeah,
absolutgebongt (ähm, wie kann man absofuckinglutely
übersetzten??)’!
Dann bekam ich einen anderen anruf, 2 tage bevor ich
an der Guildhall fertig war, und ich schrie den ganzen
Platz zusammen. Die Rolle des Legolas!
18 Monate in Neu Seeland! Es könnte nicht besser
sein!“
Das ist genaugenommen nicht wahr. Was die Rolle mit
sich brachte, war hartes Training für Bloom,
um das Bild des athletischen Elfen- Kriegers zu vervollständigen.
„Ich musste sehr gut mit einen Pferd umgehen
können, weil ich an einer Stelle im 2.Film wild
galloppiere und dabei die Z ügel loslasse und
gleichzeitig schieße ich Pfeile vom Bogen ab.“
Unfälle waren unvermeidlich.
„Ich brach mir eine Rippe“, gesteht Bloom.
„ Ich fiel vom Pferd. Wir haben eine Szene 5
mal gedreht und mussten uns die Orks und die Urukhais
um uns herum vorstellen, und
dabei mussten wir sie mit den Pfeilen erscheißen.
Meine eine Hand hatte ich an den Zügeln und Brett
Beattie (Gimli’s Stunt Double) war hinter mir,
noch dazu hatte ich ein Pferd, dass sich entschied
nicht zu stoppen. Ich fiel und landete auf einem Felsen
und Brett landete dann auf mir drauf.“
Ouch! Stellt euch vor, Bloom ist an Unfälle gewöhnt.
Einmal viel er vom Balkon eines Freundes drei Stockwerke
herunter und musste für einige Tage im Krankenhaus,
während die Ärzte herausfinden mussten,
ob er je wieder laufen könnte.
Es würde keine Überraschung sein, ihn wieder
schachmatt ausgeknockt zu sehen, denn er begegnet
der Presse seit „den Gefährten“ täglich,
aber Bloom versucht cool zu bleiben
und hat spaß an seiner wilden Fahrt durch das,
was man als sein Leben bezeichnen kann.
„Es war so erstaunlich gut an so einem Projekt,
wie Herr der Ringe zu arbeiten. Das ist so geil. Ich
fühle mich fast schon verwöhnt!!“
Im Empire Magazin zu erscheinen ist auch nicht schlecht.
„Ich bin so glücklich. Ich wollte immer
in filmen mitwirken und ich lese Empire schon immer.
Als ich in Neu Seeland war, wurde mir die Zeitschrift
rübergeschickt. Mir ist wohl sehr viel in den
Schoß gefallen....".