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Orlando Bloom - Coverstory
VMan Magazine

Vielen Dank an Sandra und Tine fürs Übersetzen und Abtippen!

Der britische Schauspieler war der meist-gegoogelte Mann der Welt im Jahr 2006. Dieses Jahr möchte er seinen Ruf als Schönling gegen den eines Charakterdarstellers eintauschen. Für den Fall, dass Sie dachten, wir würden noch einen Satz mehr in dieses Interview einbringen, ohne es sagen zu können: Orlando Bloom ist ein hübscher Mann.

Diese Adlernase! Diese sanften Augen! Wenn wir hübsch wären, wären wir es auf die Weise, auf die Orlando Bloom hübsch ist. Und wir würden die Leute dazu ermutigen, unsere Schönheit so zu beschreiben, wie sie es mit Orlandos tun – mit Neid und leicht versteckter Missachtung (vorzugsweise mit der Frage „Kann er auch mehr als nur gut aussehen?“). Das fragen wir jetzt ganz unverblümt: Kann Orlando Bloom mehr als nur gut aussehen? Der 30järige Schauspieler wurde über Nacht zur Berühmtheit, als er als Elb Legolas durch Mittelerde galoppierte und dann in kurze Röckchen schlüpfte, um neben Brad Pitt und Eric Bana in Troja zu kämpfen.

Er hat gerade die Dreharbeiten zum dritten Teil der Fluch der Karibik-Reihe abgeschlossen, deren zweiter Teil der erfolgreichste Film des vergangenen Jahres war. Doch trotz dieses immensen Erfolges ist Blooms nächster Film unklar. 2005 ging das 150 Millionen Dollar Epos Königreich der Himmel an den Kinokassen unter, ebenso Cameron Crowes Elizabethtown; Blooms erste Möglichkeit, einen amerikanischen Akzent zu benutzen. Die gemischten Einspielerfolge führten zu zwei unterschiedlichen Lagern gegenüber Bloom: Fans, die ihn anbeten (Teenager, Boulevardzeitungen, Herr der Ringe Websites) und abweisende Kritiker.

Ein Artikel in der Zeitung “The Independent” aus dem Jahr 2005 kritisierte seine Ausdruckslosigkeit in Interviews und unterstellte, dass er nur eine Marionette in der Hollywood-Maschine sei. Ein Artikel im „New Yorker“ (2006) ging sogar noch weiter, und führte seine Einspielerfolge als ein Beispiel für Hollywoods Unfähigkeit an, einen Schauspieler zwischen 20 und 30 hervorzubringen, auf den man zählen kann. Daher ist es fast perfekt, dass die Vorstellung von Orlando Bloom, dem Gegenstand, neue Türen geöffnet haben könnte für Orlando Bloom, den Schauspieler.
In der letzten Staffel von Extras, der Filmindustrie-Satire von Ricky Gervais (The Office), trat Bloom als eine überzogene Version seiner selbst auf: Ein “Ich-seh-gut-aus-und-ich-weiß-es”-Schauspieler, der die Frauen anzieht “Wie Scheiße Fliegen”, verschlingt einen Zeitungsartikel, in dem er als „Mann, den Frauen am liebsten küssen wollen“ beschrieben wird und der mit Freude über das Aussehen von Johnny Depp herzieht (in Wirklichkeit sind die beiden gute Freunde). „Sieh mich an“, schmalzt er eine Frau zu, die er nur haben will, weil sie nicht an ihm interessiert ist, “spür die Schönheit!”

Das war eine der besten Wandlungen in seiner Karriere überhaupt: Bloom zeigte eine deutliche und bisher ungenutzte komödiantische Gabe und einen genialen Sinn für Humor in Bezug auf sich selbst.
Blooms Vergangenheit ist ebenso überraschender, als einigen Leuten bewusst ist. Geboren in einer künstlerischen Familie in Canterbury/England, wurde er in dem Glauben erzogen, dass sein biologischer Vater nur ein Freund der Familie sei (seine Mutter erzählte ihm die Wahrheit als Teenager). Im Alter von 16 Jahren zog Bloom nach London, um auf die Schauspielschule zu gehen. 1998 fiel er aus dem dritten Stock und brach sich den Rücken, es hieß, er würde eventuell nicht mehr fähig sein, zu laufen. Ein Jahr später wurde er aus der Unklarheit in die Dreharbeiten für Herr der Ringe gezogen und das, was er als “Achterbahnfahrt” beschreibt, begann.


Im Gespräch durften wir feststellen, dass Bloom mehr Humor und Intelligenz besitzt, als wir erwartet hatten. Und ehrlich gesagt fanden wir ihn auch nicht besonders hübsch, aber wir haben das Interview auch am Telefon gemacht....
von Michael Martin.

Michael Martin: Woran haben Sie gerade gearbeitet?

Orlando Bloom: Wir haben gerade den letzten Teil der Fluch der Karibin-Trikogie fertiggestellt, was unglaublich viel Spaß gemacht hat. Man wird zwangsläufig zum Piraten mit diesen Leuten. Aber das habe ich die meiste Zeit als Erwachsener gemacht und jetzt bin ich an dem Punkt angelangt, wo es Zeit ist für einen Richtungswechsel.

MM: Was gibt es Neues im dritten Film? Hatten Sie Szenen mit Keith Richards?

OB: Keith Richards wird in der Tat einen Auftritt im Film haben. Ich hatte leider keine Szene mit ihm, er taucht in einem Haufen von Piraten bei einer Versammlung auf. Der dritte Teil bringt die ganze Geschichte zusammen, und man weiß nicht, wem man vertrauen soll. Ich war ehrlich gesagt ziemlich dankbar dafür, weil ich eine etwas dunklere Seite für meinen Charakter haben wollte, und die habe ich bekommen.

MM: Wie war es, mit Johnny Depp für diesen Film zusammen zu arbeiten?

OB: Er ist ein wirklich großartiger Kerl. Es gibt eigentlich nichts über Johnny Depp zu sagen, was nicht irgendwo schon mal erwähnt wurde. Er denkt sich immer etwas Neues aus.

MM: Hat er Ihnen irgendwelche Ratschläge gegeben?

OB: Man darf die Sachen nicht zu ernst nehmen. Nimm sie ernst genug, um das tun zu können, was du tun willst und tu sie aus den richtigen Gründen. Er hat eine gute Mischung gefunden: Er macht eine Reihe wirklich erfolgreicher Filme und dann macht er kleine Filme, wie The Libertine. Er versteift sich nicht nur auf eine Sache.

MM: Fluch der Karibik II hatte den größten Erfolg an den Kinokassen im letzten Jahr. Gibt Ihnen das mehr Freiheit oder finden Sie es eher störend?

OB: Beides eigentlich. Freiheit insofern, dass ich nun kleinere Filme machen kann, wenn ich das möchte. Aber Erfolg schränkt auch sehr ein, weil Fluch der Karibik und Herr der Ringe immer in den Köpfen der Leute drin sein werden, wenn sie an mich denken. Aus der Schublade muss ich erstmal herausfinden.

MM: Als Sie noch zur Schauspielschule gingen, hätten Sie jemals gedacht, dass Sie in all diesen großen Filmen mitspielen würden?

OB: Nein. Der normale We gist, ein wenig am Theater zu spielen und sich dann eventuell, wenn man mit der Ausbildung fertig ist, am Film zu versuchen. Herr der Ringe war mein erstes Ding. Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich die Dinge tun muss, die ich auf dem Weg nach oben übersprungen habe. Ich habe sogar ein paar Ideen für Filme. Ich werde mich wahrscheinlich mit ein paar Autoren zusammensetzen und sehen, was sich daraus machen lässt.

MM: Sie sind der zweitgrößte Suchbegriff bei Google im Jahr 2006 gewesen, hinter Paris Hilton, Podcasting und Hurrikan Katrina. Was denken Sie über diese Aufmerksamkeit?

OB: Das wusste ich gar nicht! Merkwürdig. In den letzten Monaten, vor allem durch Fluch der Karibik, hat sich einiges dramatisch verändert. Ich fiel auf einmal mehr auf und der Film ist sehr bekannt und beliebt. Aber ich habe akzeptiert, dass das ein Teil meines Berufes ist und ich bin nicht blöd – das Eine führt nun mal zum Anderen. Man muss immer einen Preis dafür bezahlen. Ich bin wirklich glücklich mit meinem Beruf und dem Leben, das damit verbunden ist.
Ich hab außerdem keine Ahnung von Computern und bin da eher wie ein Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, wenn es ums Internet geht. Ja, ich weiß, heutzutage ist das wirklich armselig und ich schäm mich auch wirklich, das zuzugeben, aber ich kann wirklich von mir behaupten, dass ich keine davon hatte!

MM: Mit den ganzen Spitzenplatzierungen in den Hot-Guy-Umfragen - Ist es da für Sie leichter oder schwieriger, morgens aus dem Bett zu kommen?

OB: Es hat mein Selbstvertrauen nicht verbessert. Eigentlich ist sogar das Gegenteil passiert. Es hat mich sehr schüchtern gemacht, irgendwie. Ich hatte keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hatte. Johnny Depp meinte: „Es bedeutet gar nichts. Versuch einfach, damit klarzukommen.” Andererseits weiß ich die Unterstützung meiner Fans sehr zu schätzen, weil es mir die Möglichkeit gab, in zwei Trilogien und Königreich der Himmel mitzuspielen, was meine erste große Rolle überhaupt war. Ich ging zum Vorsprechen und Ridley Scott wollte mich für den Film, aber es hat mir sehr geholfen, dass bereits eine Fan-Base vorhanden war. Das ist ziemlich wichtig gewesen für die Leute, die 150 Mio. Dollar für den Film ausgegeben haben.

MM: Die Boulevardpresse hat wirklich ein Auge auf Sie geworfen in letzter Zeit.

OB: Ja, das ist schon sehr nervig. Ich kann mich mit niemandem treffen, ohne dass mir gleich eine Beziehung angedichtet wird. Ich bin ein sehr sozialer Mensch und viele meiner Freunde sind Frauen. Es macht mich wütend, dass Berühmtheiten ein so großer Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Aber was kann ich dagegen tun? Sollen sie doch schreiben, was sie wollen. Ich weiß, wer ich bin und was ich will. Je älter ich werde, desto weniger gebe ich darauf. Ich habe Freunde, die ich kenne, seit ich 11 Jahre alt war. Die kenne mich gut genug und lachen über das alles.

MM: Wie enttäuschend war der Misserfolg von Elizabethtown für Sie?

OB: Ich mache Filme nicht wegen des Erfolges. Es gibt kein Rezept für einen erfolgreichen Film, ganz egal, wer mitspielt. Es kommt darauf an, ob das Publikum den bereit ist für den Film. Blade Runner war einer von Ridley Scotts erfolglosesten Filmen, ein großer Misserfolg, als er herauskam, aber Jahre später inspirierte er eine ganze Reihe anderer Regisseure. Natürlich war es enttäuschend. Ich hab wirklich hart an Elizabethtown. Es war eine sehr persönliche Story für Cameron Crowe und ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie sehr ich das Drehbuch geliebt habe, als ich es gelesen habe.
Ich selber habe eine sehr komplizierte Vergangenheit mit meinem Vater und ich denke, dass der Film eine sehr persönliche Geschichte für jeden Mann ist, ganz gleich ob sie ihren Vater verloren oder einen Konflikt mit ihm haben. Viele Leute schrieben mir, dass ihnen Elizabethtown durch eine schwere Zeit in ihrem Leben geholfen hat.

MM: Gibt es irgendwelche interessanten Zusammentreffen mit Herr der Ringe-Fans?

OB: Das erste Mal, dass das passierte, war in Los Angeles. Ich trug diese blonde Perrücke im Film und man hat mich nicht wirklich erkannt, was großartig war, weil ich einerseits weiterhin Anonymität genießen konnte, während ich andererseits Teil dieser großen Produktion war. Ich ging also durch den Supermarkt und eine Frau stand neben mir und flüsterte: „Sind Sie mein Elb?“ Ich sagte: „Ähm…Ihr Elb?“ Und sie fragte erneut: „Sind Sie Legolas?“ Ich wurde total rot und sagte ja. Das war in der Gemüseabteilung. Manchmal sieht man auch jemanden verkleidet als Legolas, besonders in Japan, aber das ist cool. So ein Kostüm zu Hause selber zu machen und dann auch noch den Mut zu haben, es zu tragen!

MM: Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen und was bringt es Ihnen?

OB: Das ist nicht unbedingt etwas, über das ich gerne rede. Es ist eine Philosophie, ein Wegweiser durchs Leben und für mich macht es ganz einfach Sinn. Es war ein guter Anker für mich. Ich befasse mich mit den Lotus Sutra Lehren, es gibt meinem Leben einen gewissen Rhythmus.

MM: In der London Times hatte Courtney Love erwähnt, Sie besuchten sie in ihrem Haus um zu chanten, stimmt das?

OB: Nein, das stimmt nicht. Ein Freund von mir ist ein Freund von ihr und ich weiß, dass er sie besucht. Vermutlich ist sie nicht richtig zitiert worden.

MM: Welche Filme haben Sie sich dieses Jahr angesehen?

OB: Ich liebe Blood Diamond. Departed war brilliant! Und Volver – Pedro Almodovar ist ein großartiger Regisseur, ein Genie. Ich weiß nicht, ob es ein Europäisch-Spanisches Ding ist, aber ich finde seine Filme großartig. Er nimmt den Zuschauer in eine sehr reale Welt mit.

MM: Haben Sie den New Yorker Artikel gelesen, der Ihre Karriere zergliedert hat um zu demonstrieren, dass Hollywood unfähig ist, einen 20-something Star hervorzubringen?

OB: Nein, den habe ich nicht gelesen. Ich habe aber gehört, es soll extrem kritisierend gewesen sein. Ich habe ja gesagt, es fühlt sich an wie eine unheimliche Achterbahnfahrt. Vielleicht war der Kontext, dass ich von den Studios zu diesem Blockbuster-Boy gemacht wurde, allerdings habe ich mich selber nie als das betrachtet. Ich habe für all die Filme, in denen ich gespielt habe, vorgesprochen und ich liebte die Drehbücher. Es war eher zufällig, dass es immer Blockbuster wie Herr der Ringe und Troja waren.

Kritik lässt mich jedoch härter arbeiten. Damals, als ich in der Schule war, hatte ich extreme Probleme mit meiner Dyslexie und die Lehrer machten es mir auch nicht immer leicht. Ich dachte „In Ordnung, ich muss einfach härter arbeiten.“ Einer meiner Schauspiel-Lehrer war ein russischer Regisseur. Ich erinnere mich daran, wie ich einmal zusammengebrochen bin, als ich mit ihm gearbeitet habe. Ich habe gedacht: „Was tue ich hier? Ich kann nicht schauspielern.” Und er sagte: “Was tust du hier? Sieh zu, dass du hier rauskommst!” Am Ende des Semsters schickte er mir einer Karte, auf der stand: Orlando, versuch einfach weiter mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, irgendwann wird sie nachgeben.

Und diese Wand gibt es nicht nur in meiner Karriere, sie ist in meinem Kopf, in meinem Herzen. Ich habe keine Angst vor der Arbeit und ich habe auch keine Angst, damit auf den Bauch zu fallen. Ich will mich ständig verbessern und denke nicht, dass ich gut oder fertig mit Lernen bin. Ich habe sogar darüber nachgedacht, wieder zur Schule zu gehen und mich weiter ausbilden zu lassen. Die Schauspielerei ist das Einzige, was mich durch die nächsten 30 Jahre bringt. Wenn ich Erfolg haben will, muss ich noch weiterarbeiten.

MM: Sie waren großartig in Extras. Warum wollten Sie dort mitspielen?

OB: Ricky Gervais ist ein unglaublicher Comedian. Ich liebe The Office. Ich war so lange weg aus England, von meinem zu Hause, dass ich etwas britisches machen wollte.

MM: Sie haben genau den Nerv getroffen. Haben Sie einige Ideen selber eingebracht?

OB: Nachdem ich das Drehbuch das erste Mal gelesen hatte, wurde noch viel geändert. Ursprünglich sollte ich mich selber viel weniger auf den Arm nehmen, aber ich sagte: „Hey, das ist ne einzigartige Möglichkeit, was wirklich Tolles zu spielen!“ Also haben wir uns noch mal zusammengesetzt und ich habe vorgeschlagen, dass ich mich selber so richtig auf den Arm nehme. Und dann kam tatsächlich dieses geniale Drehbuch dabei raus.

MM: Haben Sie Johnny Depp vorher gewarnt, dass Sie sich über ihn lustig machen würden?

OB: Bevor ich zugesagt hatte, habe ich Johnny gesagt, was wir vorhatten, um seine Erlaubnis zu bekommen und er fand es natürlich unglaublich lustig. Er liebt britischen Humor.

MM: Was würden Sie gerne als nächstes tun?

OB: Um ehrlich zu sein: ich werde mich nach etwas Anderem umsehen müssen. Ich werde entscheiden, wie schnell es mit mir weitergehen soll und vor allem: in welche Richtung. Ich denke darüber nach, hier in England Theater zu spielen und, wie ich bereits erwähnte, werde ich mich sicher noch weiter ausbilden lassen. Ich würde gerne verschiedene Rollen in kleineren Filmen spielen und auch produzieren. Ich hatte diesen kleinen Part in Haven, der mit sehr gut gefallen hat. Es gibt einige britische Regisseure, die ich sehr interessant finde und mit denen ich gerne zusammenarbeiten würde.
Ich würde wirklich gerne einen guten britischen Film machen! Wenn wir etwas richtig machen, machen wir es wirklich richtig, wie The Queen und Trainspotting, der übrigens einer meiner Lieblingsfilme ist. Es wäre toll, wenn ich eine neue Lawine mit britischen Filmen lostreten könnte – aber wer weiß schon, was kommt!?

MM: Sie rauchen auf den Fotos. Wann fühlen Sie sich am meisten, als würden Sie eine Zigarette brauchen??

OB: Als wir das Fotoshooting hatten, hatte ich gerade eine Raucherphase. Eine Raucherphase habe ich immer dann, wenn ich keine Sorgen habe und mich mehr oder weniger von mir selbst abwende. Ich betrinke mich unheimlich, rauche und enttäusche mich selbst. Rauchen bringt einen um. Wer will sich schon selber umbringen? Wir werden alle irgendwann sterben, aber warum ist das „in“ heutzutage? Warum ist es nicht „in“, etwas zurückzugeben? Einigen Leuten stößt das ziemlich sauer auf, aber die Leute lieben es einfach, anderen Menschen dabei zuzusehen, wie sie den Karren in den Dreck fahren. Am Ende sind wir doch eben alle gleich.

MM: Sind Sie denn jetzt damit fertig, sich selber im Stich zu lassen?

OB (lacht): Ich rauche nicht mehr. Ich bin 30 geworden und hab gesagt: „nie wieder rauchen!“
Und dann war ich völlig betrunken auf meiner Geburtstagsfete.

 

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