Interview aus der Newsweek
November 2005
Vielen Dank an Lattaria fürs Abtippen und
Übersetzen!
Er war der heiße elbische Bogenschütze in Herr der
Ringe, aber Orlando Bloom hat die Zielscheibe letztendlich verfehlt.
Er begann den Sommer mit einem Flop in Ridley Scotts Königreich der
Himmel. Cameron Crowes Elizabethtown gab dem Schauspieler letzten
Monat die Chance, sich zu bewähren. Er tat es nicht. Der Film fängt
mit bedrückenden 10,6 Millionen Dollar an und Kritiker zerreißen
seine Schauspielkünste in Stücke. Fast niemand in Hollywood denkt,
dass Bloom, 28, die ganze Schuld am Scheitern verdient, doch fast
jeder stimmt bei, dass er so schlau war, mit den beiden Regisseuren
zusammen zu arbeiten. Aber er steckt in der Patsche.
Ein Studioleiter: "In Fluch der Karibik kam er
schon kaum gegen Keira Knightley an, noch viel weniger gegen Johnny
Depp. Er ist mehr eine Verzierung als ein Filmstar."
Eine Studio-Führungskraft fügt hinzu: "Er ist
wie Leif Garret für mich. Wenn jemand fragt: Wen möchtest du in
dieser Rolle sehen? - Sein Name würde mir nicht in den Sinn
kommen.
Die Lösung? "Die Mädchen lieben ihn, die Jungen
aber nicht.", sagt ein erstklassiger Talent-Agent. "Er muss
einen Film drehen, welcher dafür sorgt, dass auch die Jungs ihn cool
finden."
Vor Jahren hatte Brad Pitt dasselbe Problem. Filme wie
Snatch und Fight Club lösten es. Bloom sollte dem folgen.
"Er muss ein bisschen herunter und unanständig
werden.", sagt der Studioleiter. "Ich würde ihn einen Film
mit jemandem wie Gus Van Sant machen lassen."