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Orlando Bloom gehört seit "Herr der Ringe" zu
den heißesten Newcomern Hollywoods.
Doch der Mädchenschwarm bleibt erfrischend cool.
Wenn er den Raum betritt, ist stets ein klirrendes Geräusch
zu vernehmen.
Fast entschuldigend greift Orlando Bloom, 26, mit seiner Hand
an die Lederbänder, die um seinen Hals hängen, an jedem
ein anderes Ornament: "Alles Glücksbringer", sagt
er.
Sollte ein bestimmter Stein seiner Karriere den Weg geebnet haben
- er könnte wohl Diamanten den Rang ablaufen.
Kaum ein Newcomer hat je so schnell Hollywood erobert wie der
smarte Brite mit Theaterausbildung.
In seiner ersten Filmrolle als Legolas, der flinke blonde Bogenschütze
aus "Der Herr der Ringe", überzeugte er 2001 nicht
nur Regisseur Peter Jackson, sondern eroberte auch Millionen von
Mädchenherzen.
Über Nacht wurden Hunderte von Fanseiten für ihn eingerichtet.
Seit Leonardo DiCaprio - der es auf gerade halb so viele Webseiten
brachte - hatte Hollywood solch eine Huldigung nicht mehr erlebt.
"Ist er der nächste Brad Pitt?", fragte das Magazin
"Us Weekly" bei seinem nächsten Film "Fluch
der Karibik".
Vergleiche, über die Orlando nur lachen kann. "Ach,
ich weiß nicht. Ich wurde bis dahin eigentlich von den Mädchen
in Ruhe gelassen, denn ohne Perücke hat mich kaum jemand
erkannt. Nach Fluch der Karibik ist es schon ein wenig mehr geworden,
weil ich da mit meinem natürlichen braunen Haar zu sehen
war. Aber es ist noch ein weiter Weg zu Brad Pitt!" Ach,
bescheiden ist er also auch.
Während des 18-monatigen Drehs zu "Herr der Ringe"
entdeckte Orlando ohnehin ein anderes Vorbild: Viggo Mortensen,
alias Aragorn. "Mit Viggo kann ich gar nicht mithalten -
ein cooler Typ. Ich bin so froh, dass er mein Mentor
ist. Ich habe so verdammt viel von ihm gelernt. Du musst mal sehen,
wie die Mädels durchdrehen, wenn sie IHN sehen", schwärmt
er und fügt lachend hinzu, "ich habe die sechs- bis
zwölfjährigen Fans - Viggo hat den Rest!"
Stört ihn der Ruhm? "Meine Fans sind zum Glück
sehr angenehme Menschen, fast elfenhaft! Es ist bei mir noch gar
nicht so lange her, dass ich selbst ein Fan war und den Schauspielern
nahe sein wollte, deshalb verstehe ich, dass sie mehr über
mich wissen wollen. Aber man muss natürlich Grenzen ziehen."
Deshalb spricht der Brite auch nicht gern über seine Freundin,
die Schauspielerin Kate Bosworth, 20.
"Sonst endet man wie J.Lo und Affleck", sagt er. In
Sachen Karriere jedenfalls hat er noch viele Pfeile im Köcher.
Gerade hat Orlando an der Seite von Brad Pitt Wolfgang Petersens
"Troja" abgedreht, danach kommt "Fluch der Karibik
II". Einen Wunsch jedoch hat Bloom noch offen: "Ich
freue mich, wenn ich mal eine Rolle ohne ein Schwert in der Hand
spielen kann."