Konkurrenz für
sexy Johnny?
Artikel aus der "M" Nr. 29, 3-16. September 03
Neben diesem Jungen sieht selbst Jack Sparrow manchmal direkt alt aus:
Orlando Bloom hat es, das gewisse Etwas – als Piraten-Jäger
Will Turner, als Elben-Hero Legolas & auch ohne Kostüm und
Make-up.
Legolas aka Will Turner im Rollstuhl? Um ein Haar wäre es soweit
gekommen: 1998, da war Orlando Bloom gerade 21, stürzte er drei
Stockwerke aus einem Fenster. Die Wirbelsäule war gebrochen, eine
Querschnittlähmung zu befürchten. Doch Orlando bewies Rückgrat
und war 12 Tage nach seiner Rückenoperation wieder auf den Beinen-
ein Wunder, meinten die Ärzte. Nun ja, vielleicht ist der schöne
Orlando ja wirklich nicht ganz von dieser Welt. Als Elben-Bogenschütze
Legolas (da brach er sich bei einem Sturz vom Pferd wiederum eine Rippe!)
in der Herr der Ringe- Trilogie (Teil 3 und damit das Finale kommt im
Dezember!) hat er ja übersinnliche Kräfte.
Mittelerde, Karibik, Australien
Im Vorjahr wurde er vom Teen People Magazine unter die 25 heißesten
Stars unter 25 gewählt! Fluch der Karibik- Produzent Jerry Bruckheimer
entdeckte Orlando Blooms Talent bei den Dreharbeiten zu Black Hawk Down,
wo er den GI spielte. Entscheiden dafür, dass Orlando ins Kostüm
von Will Turner schlüpfte, war eine Plauderei mit Geoffrey Rush:
„Es war bei der Party, die gegeben wurde, als wir Ned Kelly fertig
gedreht hatten. Geoffrey erzählte mir von Fluch der Karibik, wo
er ja diesen fiesen Captain Barbossa spielt. Als ich erfuhr, dass auch
Johnny Depp mitspielt, sagte ich nur: Wo muss ich unterschreiben?“
In Australien ist Ned Kelly schon mit Mega-Erfolf angelaufen, wir müssen
auf die Geschichte des australischen Outlwas und Freiheitshelden, die
schon mit Ober- Rolling Stone Mick Jagger verfilmt wurde, noch bis November
warten
Mustang & Surfboard
Australien, Karibik, Mittelerde – auf der Kinoleinwand kommt
Orlando Bloom ganz schön herum. Dabei ist er Engländer und
wurde am 13, Jänner 1977 in Canterbury geboren und hat eine solide
Schauspielausbildung absolviert. Schon mit 16 stand er in London auf
der Bühne, er spielte in TV-Serien und auch im hochgelobten Dichter-Filmporträt
Wilde.
Dann kam der Durchbruch, er wurde für Herr der Ringe engagiert:
Erst wollte er Faramir spielen, wurde dann aber für die Rolle des
Legolas engagiert. Bei den Dreharbeiten in Neuseeland packte ihn seine
derzeit größte Leidenschaft: Er began zu surfen. Weshalb
ihm die Übersiedlung in die Film-Metropole L.A. nur recht kam:
Da kann man ihn in seinem 1968er-Mustang herumkurven sehen, das Surfboard
auf dem Rücksitz.
Privat ist er noch nicht in festen Händen, die einzige „fixe“
Frau in seinem Leben ist seine zwei Jahre jüngere Schwester Samantha.
Orlando ist also noch zu haben. Vielleicht, weil der Englishman in L.A.
– bekennender Vegetarier – nicht nur cooler Surferboy ist,
sondern auch eine ernsthafter, tiefer Charakter. Sexy Johnny Depp könnte
also Konkurrenz bekommen – er ist ja auch als Soul-Man zum Mega-Star
geworden. Sein Erfolgsrezept hat er Orlando schon verraten: „Bleib
du selbst!“, riet er seinem Kumpel in Fluch der Karibik. Mal sehen,
ob er sich daran hält. [ad]
Danke an Kordi für die Abschrift!