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Radio Interview mit Orlando in der Joe Whiley Show
Juli 2003

Tausen Dank an Claudia für die (lange) Übersetzung.
Man bedenke: Es ist ein Radio Interview - der Häufige Gebrauch der "Yeah"s ist also natürlich ;)

DJ (Nimone): Wir haben ihn Euch hier im Studio versprochen. Er ist da. Er sieht auch bereit aus mit uns zu sprechen. Orlando Bloom, hallo, willkommen bei Radio One

Orlando Bloom: Hallo, wie geht es Dir?

DJ: Mir geht es sehr gut, danke, wie steht`s mit Dir?

OB: Sehr gut, danke.

DJ: Ein schneller Hüpfer nach Hause.

OB: Ja, nur ein flüchtiger Besuch.

DJ: Zur Premiere deines neuen Films, uh, Piraten der Karibik.

OB: Yeah.

DJ: Es sah so aus, als ob ihr Jungs eine tolle Zeit hattet, diesen Film zu drehen.

OB: Es war, es war nur, es war so ein Vergnügen. Es war ... mit, hum, mit Johnny Depp, der eine Art Leitfigur für mich war, ein bißchen wie ein Held während ich erwachsen wurde, zu arbeiten, um, ich schätze jeder junge Schauspieler würde das wahrscheinlich sagen, aber das war er.

DJ: Yeah.

OB: Er war erstaunlich. Er ist so ein großartiger Mann und die Gelegenheit neben ihm bei diesem Projekt zu arbeiten und zu sehen, wie er die Dinge anpackt, war einfach nur der Wahnsinn.

DJ: Ich wollte Dich das eigentlich fragen, weil er wirklich tief in einen Charakter eintaucht, oder nicht, wirklich darin aufgeht.

OB: Nun, er ist nur, ich meine, in einem Piratenfilm – es ist ein Piratenfilm - es ist ein Riesenspaß, Du weißt was ich meine, oder? Und er geht wirklich in die Tiefe – und er tat es diesmal, denn als ich das Drehbuch laß, der Charakter – Kapitän Jack Sparrow – hat sich nicht so gelesen, ich meine, es las sich irgendwie mehr wie ein verwegener Pirat, nicht wie ein betrunkener, seetüchtiger Keith-Richard-Typ.

DJ: Mich-Jagger-Typ.

OB: Yeah, lacht, weißt Du, ich meine, er holt es irgendwie aus den tiefsten Winkeln seines Herzens, und ich denke, daß ist seine Genialität oder so, und daß ist sein Talent. Es war einfach verblüffend zu sehen, wie es zum Leben erwacht.

DJ: Yeah.

OB: Hat mir irgendwie die Möglichheit offengelassen, den aufrechten Mann zu spielen, was auch passiert ist, und dann wurde es irgendwie zu einer guten Dynamik. Es ließ diese Art von seltsamem Paar entstehen, was gut war.

DJ: Bestimmt. Weil du nicht von Anfang an dabei bist, du bist, da er der Böse ist, er ist der böse Pirat und du irgendwie ...

OB: Ja und ich bin wie ...

DJ: Du bist der gute Kerl.

OB: Yeah, die Vorstellung von Piraten ist falsch – einfach nicht richtig.

DJ: Keine gute Vorstellung.

OB: Nein ...

DJ: Und dann müßt ihr euch zusammentun. Und du stiehlst tatsächlich ein Schiff, und Du bist irgendwie ... er darf tatsächlich steuern – das Schiff steuern.

OB: Yeah.

OB: Worüber ich ihn irgendwas sagen hörte, wie „plötzlich hatte ich die Kontrolle über dieses Piratenschiff!“.

OB: Ich weiß! Ich weiß!

DJ: Und du, du hangelst dich um dein Leben.

OB: Ich habe nur, ich habe mich mit jedem alten Seil gehangelt, das rumhing, weißt Du. Ich meine, es war irgendwie verrückt. Weil wir, weil wir tatsächlich seitlich des anderen Schiffes entlangkamen, daß wir geplündert haben, es war so, es war so nah, ich meine, 6 feet (ca. 180 cm) von einem anderen riesigen Schiff entfernt, wenn Johnny am Steuer ist. Es war eng.

DJ: Und keiner von euch ist ein besonders guter Seemann.

OB: Nein ...

DJ: Nein, das ist gut!

OB: Deshalb hatte sich die Crew und das Boot so aufgestellt, so daß wir das andere nicht rammen würden. Es huschte irgendwie nach unten, so daß es in der Einstellung nicht zu sehen war.

DJ: Ich wäre, irgendwie, nach unten gehuscht, um aus dem Weg zu sein, denke ich, nicht nur um nicht in der Einstellung zu sein.

OB: Yeah, yeah.

DJ: Wir sollten ein bißchen etwas erklären, für alle die, die den Film nicht gesehen haben – er läuft noch nicht in Großbritannien, hm, würdest du, da du ja mitgespielt hast, den Film mit ein paar Worten zusammenfassen, wenn möglich.

OB: halb-sarkastisch oh, danke. Hm ...

DJ: Ich werde es nicht tun. Ich werde dafür sorgen, daß du es tust!

OB: Ok, da ist, nun, das ist hauptsächlich Johnny – Johnny Depp, Geoffrey Rush – welcher den bösen Piraten spielt. Johnny spielt einen schelmischen Piraten.

DJ: Ja.

OB: Geoffrey Rush spielt einen bösen Piraten. Keira spielt ein wunderschönes junges Mädchen und ich spiele den Jungen, der hinter dem Mädchen her ist, der sie verfolgt. Das Mädchen wird von den bösen Piraten entführt, hm, deshalb mache ich mich mit dem schelmischen Piraten, Johnny, auf, um das Mädchen zu finden, er ist mit mir hinter den bösen Piraten her, weil er, er hat seine eigenen Absichten, das Schiff möchte. Da gibt es auch noch einen Fluch, mit welchem die bösen Piraten belegt wurden, dieser bedeutet, daß wenn sie durch Mondlicht ziehen, verwandeln sie sich in Gerippe. Es gibt also eine ganz Menge von ...

DJ: Das ist absolut brilliant, yeah.

OB: Es ist großartig. Ich meine, für einen Sommerfilm, werden alle Register gezogen.

DJ: Oh, ich wollte gerade sagen, es hat irgendwie, alles.

OB: Es gibt special effects, optische Effekte, es gibt ...

DJ: ein bißchen Liebe.

OB: Action-Abenteuer, yeah.

DJ: Auch eine kleine Romanze.

OB: Eine kleine Romanze, ja.

DJ: Da kann man nicht falsch liegen.

OB: Es ist großartig, es macht so viel Spaß.

DJ: Ich werde jetzt nicht zu viel verraten, aber da gibt es einen bösen Piraten in Form von Mackenzie Crook.

OB: Oh ja.

DJ: Auch bekannt als Gareth aus The Office.

OB: Es war erstaunlich, denn als ich Gareth traf, sprach jeder über The Office, aber ich hatte es bisher noch nicht gesehen. Ich hatte es einfach noch nicht gesehen, dann ich war, weißt Du, im Ausland und dann ...

DJ: Yeah.

OB: Deshalb habe ich mir die DVD am Flughafen Heathrow gekauft. Es war erstaunlich.


DJ: Es ist brilliant, oder nicht?

OB: Er ist unglaublich!

DJ: Ich weiß.

DJ: Und in diesem Film ist er so gut.

DJ: Yeah.

OB: So gut in diesem Film und er ist wie, sogar als sie, da gibt es eine Stelle, wo sein Gerippe – er durchquert Mondlicht.

DJ: Yeah.

OB: Und er verwandelt sich in ein Skelett, und er hat dieses hölzerne Auge in dem Film, und er verliert sein Auge und verfolgt das Auge den Boden entlang, aber als Skelett. Es ist brilliant. Er ist erstaunlich.

DJ: Er scheint wirklich sehr gut zu sein. Es erscheinen noch einige andere Filme mit ihm, er ist definitiv jemand, den man im Auge behalten sollte.

OB: Oh ja, ganz sicher!

DJ: War es, war es, ich meine, es sah irgendwie wie sehr schwere Arbeit aus. Es gibt eine Menge Action-Szenen und Kämpfe und Abenteuer ...

OB: Hmm.

DJ: Wie Du gesagt hast.

OB: Yeah.

DJ: Aber ihr hattet offensichtlich auch die Zeit für Gekicher.

OB: Absolut. Ich meine, Johnny war irgendwie – wir hatten diese riesige Eröffnungskampfsequenz, und unglücklicherweise machte er, er, er verursachte ein paar komische Momente während dieser Kampfsequenz, was großartig war, aber einige davon waren nicht – einige davon funktionierten, einige nicht, weil, ich denke, es war wie, Gore?? wollte am Anfang zwischen uns eine richtige Spannung schaffen, um einen Ausgangspunkt zu haben, da hatten wir am Ende einige komische Momente während des ...

DJ: Yeah.

OB: während des Films. Ich meine, grundsätzlich hat Johnny den Film sowohl in eine Komödie als auch in ein verwegenes Abenteuer verwandelt.

DJ: lacht Genau.

OB: Ich meine, wenn du sieht, was er macht, es ist so lustig. So, hm, so yeah, es gab eine Menge Schwertkämpfe. Ich arbeitete, weißt Du, Bob Anderson ist der, ist der Typ, der Errol Flynn trainiert hat.

DJ: Er verkörpert die alte Schule des Fechtens, yeah?

OB: Er verkörpert die alte Schule, das Original. Und er hat bereits mit uns im Herrn der Ringe gearbeitet, deshalb habe ich mich mit ihm irgendwie wieder zusammengetan und er hat mir verschiedene Arten des Fechtens gelehrt.

DJ: Okay.

OB: Was das betrifft. Aber es war, hm, es war großartig.

DJ: Du, hm, du – es war auch ein ziemlicher Aufstieg bis zu diesem Punkt.

OB: Es war eine vollendete Sache. Ich habe so ein Glück, ich fühle mich - ich kneife mich selbst.

DJ: Wenn ihr ihn jetzt sehen könntet, er sieht immer noch etwas schockiert aus, als frage er sich „Bin ich wirklich hier?“

OB: Yeah!

DJ: Ich meine, offensichtlich, der Herr der Ringe, du hast einige davon gedreht. Und du hast mit Stars wie Sir Ian McKellen gedreht. Du hast mit Johnny Depp einen Piratenfilm gedreht.

OB: Mm.

DJ: Und demnächst Troja mit Brad Pitt.

OB: Mm.

DJ: Bekommst Du immer noch dieses „Ich muß mich kneifen“-Gefühl?

OB: Absolut. Oh, ich kneife mich die ganze Zeit. Ich meine, ich, ich habe so ein Glück. Ich, weiß du, es waren die Gelegenheiten. Ich denke, es geht grundsätzlich um die Gelegenheit, oder nicht? Und dann, wenn Du diese Gelegenheit bekommst, was Du damit anfängst, und die Entscheidungen, die Du danach triffst. Und ich hatte einfach wirkliches Glück, die Gelegenheiten waren da und ich habe es geschafft, zur richtigen Zeit da zu sein, und am richtigen Ort. Es gibt so vieles, weißt Du, als ich auf der Schauspielschule studierte, da waren so viele fantastische junge Schauspieler, und es ist nur so, ich weiß, es gibt sehr viele junge Leute, die versuchen, es zu schaffen.

DJ: Yeah.

OB: Und sie sind sehr tüchtig, haben einfach nur noch nicht die Gelegenheiten bekommen. Es geht um eine Chance im Leben, und ich bin einfach glücklich, daß ich meine so früh bekommen habe, weißt Du?

DJ: Und sie sind auch weiterhin gekommen.

OB: „Klopf auf Holz“ lacht

DJ: lacht Nun, hör mal, wir werden Dich noch ein paar Minuten hierbehalten.

OB: In Ordnung.

DJ: Wenn Du nichts dagegen hast?

OB: Kein Problem.

DJ: Ich spiele Euch nun ein Lied von Evanescence und dann sind wir gleich zurück mit Orlanda Bloom. Vielen Dank.

OB: Cool, cool.

*song (Evanescence- Bring me to Life)*

DJ: Evanescence und Bring be to Life. Wir sind nicht alleine im Studio bei Radio One. Ich bin Namone, für Jo Wiley, mit Orlando Bloom, den wir willkommen heißen!

OB: Hallo!

DJ: Kurz vor der Premiere von Piraten der Karibik, wofür er im Augenblick in Großbritannien ist, uh, aber alles mögliche geht vor, und, uh, wir – Du hast ein bißchen den Ruf eines Adrenalin-Junkie. Ich weiß nicht wie Du dazu gekommen bist, aber ..

OB: Ah, ich denke, wegen all dem Zeug, daß auf der DVD Herr der Ringe war, wo ich aus einem Flugzeug und Bungee gesprungen bin und so weiter.

DJ: Was aber offensichtlich nicht im Film zu sehen war, das was Dein eigenes Vergnügen.

OB: Nein, das war mein eigener Spaß.

DJ: Weiter mit der Zeit in Neuseeland. Und Du hast surfen gelernt, was Du auch getan hast.

OB: Yeah, ich habe da unten auch surfen gelernt.

DJ: Und Du –

OB: Ich meine, in Neuseeland ist irgendwie alles draußen. Es ist nicht so, daß ich jedesmal, wenn ich an einen neuen Drehort ankommt, losziehe, um nach einem Bungeesprung zu suchen.

DJ: Ich schätze, da unten kannst Du es nicht vermeiden.

OB: Eigentlich nicht, es ist irgendwie, es ist eine, es ist eine riskante Sache, oder nicht? Runterzuspringen .... oh Gott ...

DJ: Es ist auch ein bißchen was für Jungs, oder nicht? Es ist wie, aah, da gibt es die Möglichkeit, mich von einem Kran hinunterzustürzen mit ...

OB: Yeah.

DJ: einem langen Seil an mir befestigt.

OB: Yeah, nun, es ist noch besser. Es war wie, es war eine Seilbahn in der Mitte eines Tales mit einem Fluß darunter, deshalb war es auch irgendwie erstaunlich, eine große Sache.

DJ: Gott, Du würdest mich nicht – ich könnte da nicht runterspringen, ich würde einen Schwindelanfall bekommen. Um, aber machst Du dir keine Sorgen mit deiner Neigung zu Unfällen – davon habe ich auch gehört.

OB: lacht

DJ: Meinst Du nicht auch ...

OB: Ich habe mir tatsächlich darüber Sorgen gemacht, da ich die Rückenverletzung hatte, und ich war nicht wirklich .... aber, ich bin geritten und habe andere Sachen gemacht.

DJ: Das ist es – du hast reiten gelernt und Bogen schießen, Du hast gelernt einen Streitwagen zu fahren, alles irgendwie abenteuerlich ...

OB: Ich habe alle diese brillianten Fähigkeiten, welche im täglichen Leben vollkommen nutzlos sind. Es ist so, bring mich ein paar hundert Jahre zurück und ich wäre ein richtiger Held, aber heutzutage.

DJ: Was ist das beste, was Du gelernt hast?

OB: Ummm ... ich liebe das Reiten.

DJ: Pferde?

OB: Pferde, erstaunlich nicht, reiten. Und Streitwagenrennen, Streitwagen fahren ist phenomenal, wenn Du 2, 2 Pferde hast und Du stehst da, weißt Du, mit ihnen vor Dir.

DJ: Das ist so eine Sache, nicht viele Menschen bekommen jemals die Möglichkeit so etwas zu tun, wie Du schon richtig bemerkt hast. Nun, als Du noch blond warst, im Herrn der Ringe, hattest Du mehr Spaß? Die Frage kommt von Melanie aus Stockport.

OB: Um, ja, auf jeden Fall. Ich hatte so viel Spaß in Neuseeland, bist Du verrückt? Yeah, es war brilliant. Und Legolas war super, so yeah.

DJ: Yeah, die blonde Perücke, aber es waren die spitzen Ohren, die es, schätze ich, ausgemacht haben.

OB: Yeah, die spitzen Ohren waren das i-Tüpfelchen, ganz bestimmt.

DJ: Okay, Yvonne, aus der Nähe von Cambridge fragt, welche der 4 Lebensstile, du hast einen Elben, einen Geächteten, einen Piraten und einen Milchmann gespielt, würdest Du im wirklichen Leben bevorzugen.

OB: Elbe, Geächteter ... ooh, hm, oooh, nun, das ist eine schwierige, aber gute Frage! Ich denke, ich bin wie, hm, ich mochte den Elben. Es war ein guter Platz, den ich einnehmen konnte, schön und vermittelnd.

OB: Ein Elbenleben.

DJ: Okay.

OB: Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich mit dem Anziehen der Perücke und der Ohren jeden Morgen zurechtkommen würde.

DJ: lacht Ein bißchen zu viel. Ein bißchen zu viel Streß.

OB: Yeah.

DJ: Okay, hm, anscheinend, Kamerad Weneford (?), Hausgefährte Ross Fairburn sagt „Ich ging mit Orlando zur Schule“.

OB: Oh, wow!

DJ: „Erinnert er sich, sich meine Freundin geschnappt zu haben?“

OB: Oh, mein Gott, Ross Fairburn, yeah, natürlich. Nein, ich erinnere mich nicht daran, mir Deine Freundin geschnappt zu haben, Kumpel.

DJ: Das ist eine – was für eine gemeine Frage!

OB: Weneford House, yeah, nun, daß ist verrückt.

DJ: Er ist darüber wahrscheinlich immer noch verletzt.

OB: Yeah, er ist offensichtlich immer noch gekränkt!

DJ: Und, uh, Pauline sagt „Orlando, es geht ein Gerücht um, daß Du einen Film mit Justin Timberlake in Belfast später in diesem Jahr drehst.“

OB: lacht Es ist wirklich lustig, all diese Gerüchte im Umlauf über Sachen, die ich, ich meine, offensichtlich ich mache alle möglichen Sachen, von denen ich noch niemals gehört habe!

DJ: Offensichtlich könntest Du der neue sein, es ist der neue Supermann?

OB: Nein..., yeah, ich meine, ich traf, ich .. nein, um ehrlich zu sein, ich würde das nicht machen wollen.

DJ: Okay.

OB: Nun, aber .. ich meine, es ist schmeichelhaft, daß die Leute meinen, ich könnte es sein.

DJ: Und der Film mit Justin Timberlake?

OB: Nein, nein, nein. Es gibt keine Pläne, einen Film mit Justin Timberlake zu drehen.

DJ: Wie würde das funktionieren? Yeah, okay, ein nettes Gerücht.

OB: Yeah, ich weiß.

DJ: Okay, nun, wie ist es – wie ist es zurück in London zu sein? Offensichtlich bist Du irgendwie ..

OB: Es ist großartig.

DJ: Du hast die letzten Jahre nicht sehr viel Zeit hier verbracht, aber es ist Dein Zuhause, oder?

OB: Ist es, yeah, aber es ist fantastisch, ich liebe es. Es ist einfach schön meine Freunde zu sehen und, weißt Du, da ist etwas an dieser Stadt, was Dich, was Dich sehr real erhält. Nur – es ist sehr schwierig, durch die Stadt zu kommen, manchmal, oder nicht, ich denke, es zieht alle etwas runter, das Wetter, die Straßen entlang zu laufen und manchmal der Verkehr und die Verkehrsmittel.

DJ: Ich habe das erlebt als ich in Manchester lebte. Ich denke, das ist generell in Großbritannien so.

OB: Yeah, Du könntest recht haben, aber, aber London ist wie, ich weiß nicht, für mich ist es einfach, es unterhält, ich weiß nicht, ich liebe alles an London, jetzt wo ich weg gewesen bin. Es ist komisch, wie du weg gehst, und ich vermisse tatsächlich manchmal das schlechte Wetter. Besonders wenn Du irgendwo bist, wo es die ganze Zeit heiß ist. Malta war so heiß zu dem Zeitpunkt.

DJ: Das war zu den Dreharbeiten von Troja mit Brad Pitt.

OB: Yeah, die Temperaturen lagen bei 43, 43 Grad oder so. Es war verrückt. Und ich wünschte, oh, gebt mir einen regnerischen Tag in London.

DJ: Einen bewölkten Tag in Großbritannien.

OB: Yeah.

DJ: Okay, hast Du Dich mit Kollegen zusammengetan? Warst Du aus?

OB: Natürlich, yeah. Habe mich erst gestern mit einer ganzen Gruppe getroffen...

DJ: Wirklich?

OB: Wir gingen in einen Park, hatten ein kleines Picknick und dann, uh ...

DJ: Ein paar Drinks?

OB: Ein paar Drinks, yeah.

DJ: Ausgezeichnet, okay, wir haben uns schon ein bißchen über Troja unterhalten, es ist der neue Film mit Brad Pitt.

OB: Yeah.

DJ: Nun, Orlando, wie ... was war Dein peinlichster Moment?, fragt Tracy aus Bedford, entschuldige.

OB: Mein peinlichster Moment. Hm... oh, ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, wahrscheinlich als ich versuchte, meine erste Freundin zu knutschen, als ich irgendwie, ich hatte keine Ahnung, wie ich es sagen sollte – so wie, kann ich sie küssen, kann ich, kann ich ... Ich sagte irgendetwas wie ‚kann ich Dich aufreißen‘ oder so was.

DJ: lacht Oh, das, oh, das ist klassisch!

OB: Ich schätze, ich war 9, deshalb möge man mir verzeihen.

OB: Ich denke, mit 9 kommst Du damit durch. Ich schätze, zwischenzeitlich hat es sich etwas geändert.

OB: Yeah. Kichert Du meinst, mein Text ist ein bißchen besser? Ich weiß nicht.

DJ: Welchen Text würdest Du jetzt verwenden? Kann ich Dich aufreißen?

OB: Ooh, yeah.

DJ: Was ist mit, ich meine, Du hast mit Leuten wie Keira Knightly gearbeitet, ein zarter schöner Star.

OB: Würde ich sagen. Sie ist wunderschön!

DJ: Ich weiß, meine bessere Hälfte, als wir uns den Film angesehen haben, war ganz weg! Sie hat sich entwickelt seit Bend it like Beckham.

OB: Sie hat sich entwickelt, yeah. Auf jeden Fall. Sie ist definitiv erblüht.

DJ: Ist es schwer mit so jemandem wie ihr zusammenzuarbeiten, ist es ... , oh

OB: Was, sich nicht zu verlieben?

DJ: Yeah.

OB: Yeah, ist es, mit jemandem wie Keira. Sie ist wunderschön. Ich denke, ich hatte mich tatsächlich in sie verliebt!

DJ: Wirklich?

OB: Sie ist wunder... Nein, sie ist, nun, wir kamen wirklich gut miteinander aus. Und ich bin auch gut mit ihrem Freund ausgekommen.

DJ: Oh, okay, das ist in Ordnung, damit lassen wir Dich davonkommen.

OB: Sie ist zauberhaft, Keira. Sie ist großartig. Und sie hat in diesem Film fantastische Arbeit geleistet. Ich dachte nur, sie ist erstaunlich. Sie ist wirkich wie, sie, sie, ich meine, sie war 17, sie ist jetzt 18, 17 als sie drehte. Und sie war, weißt Du, ihre Art von Kontrolle und Präsenz war einfach, denke ich, fantastisch.

DJ: Sie hat sich also gut gehalten.

OB: Mm, wirklich, gut gehalten. Ich meine, es ist ein großer, ein wirklich großer Film. Ich meine, ich war, ich schätze, wir sind alle nervös.

DJ: Yeah.

OB: Weißt Du, nervös, ob Du Dich einigermaßen gut halten kannst, wenn Du mit Leuten wie Johnny und Geoffrey Rush arbeitest.

DJ: Absolut, nein, bestimmt.

OB: Jonathan Price, weißt Du, da sind eine Menge ...

DJ: eine Menge Namen.

OB: einige ganz schön schwergewichtige Namen.

DJ: Ganz bestimmt. Nun, wir haben jede Menge Meldungen. Offensichtlich gehen die Heiratsanträge, die ich hier zusammenzähle, in die Hunderte. Aber wir werden Dir nicht jeden einzelnen geben.

OB: Oh yeah, ich bin bereit, ich bin bereit. Ich möchte sie alle heiraten.

DJ: Radio Ones erste Massenhochzeit. Was wirst Du tun, wenn Du auf Hollywoods A-Liste stehst? Okay. Aber die Leute bitten Dich, Brad Pitt in den Schmutz zu ziehen. Wie ist er, wenn man mit ihm arbeitet?

OB: Weißt Du, ich mache eigentlich nicht viel mit Brad, was die Szenen betrifft, ich muß ihn am Ende des Filmes erschießen. Aber er, er ist einer der nettesten Männer. Er ist so, er ist so taktvoll. Und weißt Du, er ist ein fantast..., um ehrlich zu sein, ich habe seine Arbeit immer schon bewundert, ich denke er ist wahrscheinlich, er ist ein fantastisch aussehender Kerl und er leistet jedesmal erstaunliche Arbeit. Er ist also einer dieser Kerle, wie Johnny, der sich irgendwie in einen Charakter verwandelt, der sich da hinaus stellt und ...

DJ: Und sind sie bodenständig? Ich meine, sind sie irgendwie normal?

OB: Vollkommen! Oh yeah, weißt Du was? Das ist das komische. Je mehr du das machst und je mehr du -, weißt Du. Ich meine, das allerbeste daran ist, daß ich darüber sehr glücklich bin, mit Leuten wie Brad, wie gerade mit Johnny, und mit Viggo gearbeitet zu haben. Und das so großartige demographische, führende Männer wie sie, daß sie so normal sind. Sie sind so wirklich. Jeder wacht am Morgen auf, fühlt sich ein bißchen mürrisch, was auch immer, kommt darüber hinweg, und macht weiter, und jeder hat so seine Momente, jedem passiert das, jeden, Menschen sind Menschen.

DJ: Yeah.

OB: Was auch immer du tust. Weißt Du was ich meine? Jeder muß seine Hosen herunterlassen, um leise sein Geschäft zu verrichten.

DJ: lacht Jeder geht auf die Toilette. Ich denke, es ist eine netter Art es auszudrücken. Ich wollte Dich noch fragen, wie ein normaler Tag bei Dir aussieht, aber ich denke wir haben wahrscheinlich das meist schön gehört.

OB: Es ist nur, Du weißt, was ich meine? Es ist einfach so, daß Menschen Menschen sind. Und, yeah, Brad ist einfach ein netter Kerl.

DJ: Nun, hat Du Zeit für irgendwelche normalen Aktivitäten, wie zwischendurch Einkaufen und einfach nur rumzuhängen und, und mit Mädchen auszugehen?

OB: Hm, nicht sehr viel Zeit, um ehrlich zu sein. Ich habe versucht, die Sachen für ein neues Haus zu bekommen und einkaufen und auszugehen ist nicht, ich meine, es sind irgendwie Nebensächlichkeiten, du bist irgendwie, es passiert einfach, wenn es passiert, oder nicht? Im Augenblick war die Arbeit vorrangig in meinem, einfach das Wichtigste für mich.

DJ: Okay. Also, wenn es passiert, läßt Du es uns wissen?

OB: Mmhm.

DJ: Orlando Bloom, vielen Dank, daß Du bei uns warst bei Radio One.

OB: Machs gut, es war schön mit Dir zu reden!

DJ: Viel Glück mit dem Film.

OB: Vielen Dank.

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